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www.vin-du-jura.ch

LETZTE AKTUALISIERUNG: 16. Juli 2017

Zwischenzeitlich haben wir unsere neue Kellerei in der "rue de l'Hôpital 5" in Delémont eröffnet. Sehen Sie den Beitrag hier unten an...

Unsere nächste Präsenz an einem Markt wird an der "Danse sur la Doux" in Delémont am Samstag, den 27. Mai (8 bis spät in die Nacht) sein
Nach dem Cabernet forte 2008 mit dem Grossen Gold mit 96 Punkten von 100 in 2014, hat nun der Cabernet forte 2009 am 14. November 2015 den PIWI-Preis 2015 mit dem Grossen Gold mit 97 Punkten gewonnen (noch einen Punkt näher zum absoluten Maximum)!
Nach der Cuvée de Saint-Martin 2007, welche Grosses Gold knapp mit 95/100 in 2014 verpasste, der Cuvée de Saint-Martin 2008, welche die Goldmedaille mit 93/100 holte, haben wir heute mit der Cuvée de Saint-Martin 2005 am 14. November 2015
die Goldmedaille mit 90 Punkten geholt!

Somit haben 3 Jahrgänge nacheinander der Cuvée de Saint-Martin (R) seit 10 Jahren schon sich in den Weinhimmel geschrieben, d.h. dass unsere Basis mit unsern vielfältigen resistenten PIWI-Cabernets seit 10 Jahren zur Spitze gehören. Noch haben wir aber die Möglichkeiten dieser Rebsorten noch nicht ganz ausgereizt und sind der Auffassung, dass die nächsten Jahre noch verrückter werden können, noch haben sie noch nicht alle Geheimnisse gezeigt. Wir sehen, dass diese Weine viel Zeit zum abrunden brauchen, um die Tiefe der Blume, des Duftes und der Früchte zeigen können. Die Jahrgänge 2009, 2010, 2011, 2013, 2014 et 2015 habe alle Grundlagen, um in die Fuss-Stapfen der illustren Vorgänger zu treten... Wir werden alles geben, dass die wunderbaren Trauben von Montsevelier immer die feinsten Gaumen und schönsten Träume erfüllen werden, damit Montsevelier in eine Grand Cru Lage kommen wird.
Gerade vor ein paar Jahren haben wir eine neue resistente PIWI-Rebsorte gepflanzt, sie nennt sich Souvignier gris, hochresistent und welche sehr mineralische Weisse ergibt. Der erste Jahrgang, der 2013er aus dem wunderbaren Terroir von Montsevelier hat auf Anhieb die Silbermédaille mit 87 von 100 Punkten erreicht. Dieser Wein kann nur bei Nico Vioujas von carrémentvin in Delémont verkostet und gekauft werden.

Abschliessend, im 2015 haben wir 4 Weine in Grosse Internationale Weinpreise gesendet und daraus haben wir 1 Grosses Gold (97), 2 Goldmedaillen (93 et 90) und 1 Silbermedaille (87) gewonnen.






Wer unsern Naturwein verkosten möchte, kann Donnerstag und Freitag von 16 - 19 Uhr und Samstag von 8 - 16 Uhr unsere Kellerei www.vin-du-jura.ch in Delémont in der "rue de l'Hôpital 5" besuchen oder per Telefon 079 358 77 53 sich vorab anmelden können wir zu jeder Zeit sie bedienen!

Auf den 1. August 2015 suchen wir einen Lehrling für eine 4-jährige Ausbildung zum Rebbauer und Kellermeister. Wir bevorzugen Mädchen und Jugendliche, welche eine grosse Motivation mitbringen und die französische Sprache perfekt beherrschen, denn die Berufsschule wird voraussichtlich entweder im Wallis oder im Waadtland auf französisch sein.
Bewerbungen sind bis zum 5. Juni 2015 an
www.vin-du-jura.ch
Bewerbung
Kihlackerweg 3
4254 Liesberg

zu richten



Grosse
Gold-
medaille

mit 96 Punkten
beim
interna-
tionalen
PIWI-Wein-
Preis

in Norditalien
mit dem
Cabernet
forte

2008


Gold-
medaille

mit 95 Punkten
beim
interna-
tionalen
Bio-Wein-
Preis

mit der
Cuvée
de
Saint-Martin

2007

* siehe unter "Aktuelles: Degustation" um nähere Angaben zur Bio-Zertifizierung zu lesen

ganz einfach, nur anklicken bei
martin.buser@vin-du-jura.ch
und schon kann die Bestellung abgepackt und geliefert werden ...
Für eine Degustation oder einen andern Anlass in unsern Infrastrukturen (bis 100 Sitzplätze) (es darf auch gelärmt werden ... Guggemusigge etc.) können Sie nur die Fam. Martin Buser anrufen (079 358 77 53) oder eine Botschaft per SMS oder Mail senden, und schon machen wir uns für Ihre Anliegen bereit!

BESTELL-LISTE der Weine an Lager:


* Crémant Bio du Jura Saphira Brut von Montsevelier 12.5° 75 cl zu 20.-

* Cuvée de Saint-Martin 2007 Goldmedaille barriqué 13° 75 cl zu 28.- 

* Cuvée de Saint-Martin 2005 barriqué 13° 37.5 cl    zu 20.- 

* Cabernet forte 2008 Grosses Gold 18° 37.5 cl zu 35.- 

* Montsevelier 2011 Cuvée MUSCAT 13.5° 75cl à 15.- 

* Montsevelier 2011 Saphira sec 12.5°V 75 cl  zu 15.-

* Cuvée blanche de St.Martin 2011 Liesberg 12.5° 75 cl zu 15.-

* vin doux naturel Gewürztraminer 2007 14° 35 cl          zu 18.- 

Dîme du Prince-Évêque 2011 Gutedel Ötlingen 11°   zu 15.- 

 Bestellen sie über mail martin.buser@vin-du-jura.ch 
oder per Telefon (079 358 77 53)

Kommt und besucht unsere neue Kellerei vin-du-jura.ch in der "rue de l'Hôpital 5" in Delémont. Unsere Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 h bis 19 h und Samstag den ganzen Tag von 8 h bis 17 h... Wir öffnen auch für Gruppen zu jeder Zeit und Wunsch, auch können Sie unsere sonstigen Bio-Produkte trinken und essen! Ein kurzes Telefonat auf 079 358 77 53 reicht aus. Wir servieren Ihnen auch kalte und warme Speisen auf Verlangen. Wir haben momentan im Winterbetrieb 15 Sitzplätze und für Degustationen 35 Stehplätze. Wir bieten alle Hofprodukte an wie Trockenfleisch, Trockenwürste, unser Salami und auch unsern Alpgreyerzer AOC Charmey oder alles andere auf Wunsch!!! Seht Euch die schönen Bilder dieser tollen Kellerei an! Seit dem 22. Dezember 2016 ist die Kellerei geöffnet.
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16. Juli 2017

Eine Aktualität jagd die andere… Von Woche bis zu Woche zeigt die Natur, dass wir auf dem richtigen Weg und in der Phase mit der Natur arbeiten. Nach dem Frühjahrsfrost haben eben die Orchideen uns gezeigt, dass unsere Böden für den Weingarten perfekt eingestellt sind, die Medaillen Grosses Gold und Gold der letzten Woche bestätigen, dass die Trauben für die Exzellenz die aromatische Basis bilden und an diesem Sonntag, den 16. Juli 2017, Merlin und ich haben eine Parzelle von 50 Aren nahe dem Weingarten gemäht, Parzelle der ökologischen Kompensation für besonders seltene Schmetterlinge in der Schweiz. Wir hatten eine Reihe rundum gemäht und auf einmal sind 4 Störche angekommen, um sich von grossen Insekten zu ernähren. Sie haben sich in der Jagd als sehr schlau und sehr gewieft gezeigt. Sobald der Traktor Flugheuschrecken aufgeschreckt hat, gelang den Störchen diese im Flug zu fangen, durch das Aufspringen und Flügel ausbreiten holten sie die Grossschrecken (Heupferde) auf 2.50 über Boden. Sie erforschten das Heu und die Mahdwalme nach Feldmäusen, grossen Insekten während anderthalb Stunden, sie haben ein Festessen in dieser Parzelle gemacht und schliesslich sind alle 4 Störche mit ihrer beeindruckenden Spannweite von 240cm weggeflogen, die Thermik hat ihnen erlaubt, über uns noch einen Moment gemeinsam zu segeln, Höhe gewinnen und verschwinden. Es ist das erste Mal, dass Störche in Liesberg gesichtet werden, das zeigt gut, dass die Schutzmassnahmen in der Landwirtschaft eine gute Investition sind und dass unsere Parzellen in Biodynamie ein grossartiges Gleichgewicht im Mosaik ökologischer Kompensation machen. Solche Momente wollen wir mit unseren Freunden des guten Weines, Produktion nach BioSuisse und Demeter, teilen. Es sind nicht nur Qualitätsnaturprodukte für bewusste Konsumenten, sondern bilden die Basis einer neuen Landwirtschaft, wo die Natur ihre Rechte zurückbekommt, wo der Winzer nur von den Zinsen lebt, die floristische Vielfalt rekonstituiert, erlaubt ein Wiederanstieg des Bestandes grosser Insekten, die Basis einer Nahrungskette für die kleinen bis zu den sehr grossen Vögeln, der kleinen bis zu den grossen Säugetiere ernähren. Ich bin stolz, diese Natur meinem 8 Jahre alten Sohn zeigen zu können, der unsere Methode gern haben wird und diese vielleicht für die folgenden Generationen zu reproduzieren versucht …

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8. Juli 2017
Eine Neuigkeit jagt die andere, die Superlative folgen im Wochentempo. Im Mai und Juni blühten noch nie so viele Orchideen in meinem Rebberg in Liesberg BL wie 2017, dann folgte das Blühen von Ophrys apifera im grossen und alten Rebberg von Montsevelier Jura, danach die Einsicht, dass trotz hartem Frost im April, die Ernte 2017 reichlich und qualitativ hochstehend sein wird und nun das Superresultat der Verkostung unserer Weine am internationalen Bio-Wein-Preis letzte Woche in der Pfalz.
 
Ja, wir waren schon erfolgsverwöhnt in der Vergangenheit, haben doch innert 3 Jahren 12 gewichtige Medaillen an verschiedenen internationalen Preisen gewonnen. Aber noch nie für einen Wein von ausschliesslich Liesberger Trauben, ein 10-jähriger Weisswein aus resistenten Sauvignon blanc Trauben mit einer Goldmedaille mit 94 Punkten, und dann obendrauf unsere "Cuvée de Saint-Martin" Jahrgang 2009 mit einer Grossen Gold - Medaille von 96 Punkten von 100, die oberste Exzellenz im Rotweinsektor und dies produziert mit unsern handgelesenen Trauben aus dem Jura, gekeltert in unsern Anlagen in Liesberg, gealtert in unserer Kellerei in Delémont (5, rue de l'Hôpital), wo Sie auch degustieren können.
 
Und es geht weiter, wir werden nicht schlummern, seit 2017 sind wir bio-dynamisch und arbeiten nur mit Pflanzenextrakten im Pflanzenschutz unserer resistenten Sorten, wir sind sehr bedacht auf unsern CO2 Verbrauch, wir sind bei einem Schnitt von 39 g pro Flasche, wir benützen keine Intrans, filtrieren und schönen unsere Weine nicht, wir befolgen eine präzise Produktions-Charta. In unsern Weinen finden Sie die Natur, das was uns die Natur auf natürliche Weise schenkt, zum Dank machen wir daraus nach langer Reifung Exzellenz, wir lassen die Zeit unsern Weinen, bis sie dahin gekommen sind, wo wir sie möchten. Wir würden uns freuen, Sie weiterhin zu unserer geschätzten Kundschaft zählen zu können, denn ohne Ihre Liebe zum Wein können wir nicht die Liebe ans Produkt weitergeben.

Revue des médailles de www.vin-du-jura.ch:
Cuvée de Saint-Martin 2005 90 points, médaille d'Or en 2015 Prix International des vins Bio
Cuvée de Saint-Martin 2006 92 points, médaille d'Or en 2014 Prix International des vins Bio
Cuvée de Saint-Martin 2007 95 points, médaille d'Or en 2014 Prix International des vins Bio
Cuvée de Saint-Martin 2008 93 points, médaille d'Or en 2015 Prix International des vins Bio
Cuvée de Saint-Martin 2009 96 points, médaille Grand Or en 2017 Prix International des vins Bio

Cabernet forte 2007 96 points, médaille Grand Or en 2014 Prix PIWI International en Alto Adige
Cabernet forte 2008 96 points, médaille Grand Or en 2014 Prix PIWI International en Alto Adige
Cabernet forte 2009 97 points, médaille Grand Or en 2015 Prix PIWI International

Souvignier gris 2013, Montsevelier, 87 points, médaille d'argent en 2015 Prix PIWI International
Crémant Bio du Jura, Montsevelier, 87 points, médaille d'argent en 2015 Prix PIWI International
Dîme du Prince-Évêque 2015, Ötlingen, 88 points, médaille d'argent en 2016 Prix International des vins Bio
Cuvée de Saint-Martin blanche 2007, Liesberg, Sauvignons blancs résistants, 94 points, médaille d'Or en 2017 Prix International des vins Bio
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29. Juni 2017 Hier ein kleiner Leckerbissen aus der lokalen Presse von letztem Mittwoch..
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23. Juni 2017, Fest der Freiheit des Juras, das ein wenig andere Gedenken im Keller www.vin-du-jura.ch, rue de l'Hôpital 5 in Delémont:
Im geschlossenen Kreis hat sich der Afrikanische Zirkel von Delémont versammelt und haben die Freiheit auf ihrer Weise gefeiert. Im Keller haben wir eine typisch afrikanische Mahlzeit mit gegrillten Fischen, Flunder, Bar und Makrele und kleiner Garnelenbratspiesse , die mit dem Maniok, den Stäben von Maniok und Bratbananen mit unseren Weinen begleitetet sind. Viele Mitglieder haben diesen  Kreis gegründet, Kameruner, Ivorer, Kongolesen, Senegalesen, Rouander, Ghaneaner, ihre Gatten oder die Schweizer Gattinnen, die Frauen und die Männer gebildet. Der Ort eignet sich für private Feste gut. Jedermann fand dort sein Vergnügen. Danke für jedermann für das Gelingen dieses grossartigen Abends, der bis zu später Nacht angedauert hat! Das sind einige Eindrücke des Abends!
Wir versuchen, das Thema und die Gerichte im Laufe Zeit zu wechseln bzw. anzupassen!

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31. Mai 2017

Orchideen im Weinberg von Montsevelier, die Königin der Orchideen im Weinberg von Montsevelier

Im März während des Rebschnittes des Weinbergs haben wir eine Orchideenrosette gefunden. Wir hatten geglaubt, dass es sich um Orchis morio oder Orchis mascula handeln sollte. Aber wir haben uns geirrt, weil es sich um Anacamptis pyramirdalis handelte, wie Sie es auf diesen Fotos sehen. Gestern kam der Inspektor der Fauna vom Kanton Jura nach Montsevelier und wir hatten einen Rundgang gemacht und wir haben nichts spezielles gesehen. Heute Morgen, als ich zu mulchen begonnen habe, auf einmal habe ich mitten im Weinberg eine Orchidee bemerkt und sofort habe ich gesehen, dass es sich um Ophrys apifera, 2 große Individuen mit jeder mehr als 6 Blumen, handelte, grosse Rosette und langer Stengel 45 - 50 cm mit noch zehn nichtgeöffneten Blüten. Nach unserer Analyse sollte diese Blume schon 2016 existiert haben, wegen der Tatsache, dass wir diese vor der Blüte gemäht hatten, die Zwiebel hat sich geteilt, um 2 grosse Blütentriebe 2017 brachte. So wissen wir, dass das Substrat vollkommen ist und dass unsere Bewirtschaftsweise auch ist, es erlaubt, eine magere Wiese mit Orchidazeen und einen Weinberg in Vollproduktion zusammenleben zu lassen.
Das ist das Paradies in weniger als 10 Jahren. Aus einer intensiven landwirtschaftlichen Parzelle (Mais, Kartoffeln u.s.w.) ist uns gelungen, diesen Standort in einen Weinberg mit einer unglaublichen Artenvielfalt zu verwandeln und jetzt obendrauf mit einer Flora von unglaublichen Orchidazeen, es ist beeindruckend, dies innerhalb von weniger als 10 Jahren.
Da Ophrys apifera eine spezielle Art ist, sie ist autogam, das heisst, dass Ophrys apifera, wenn sie alleine ist und wenn sie keine von den Insekten allogame Befruchtung fertigbringt, die ihm Blütenstaub einer anderen Pflanze derselben Art bringt, setzen sich die 2 Pollinie herab, um den Stempel zu befruchten, so sich ohne Anwesenheit der anderen Individuen vermehren kann. So kann sie sich auf diesem Substrat vermehren, ohne andere Individuen zu brauchen.
Vom Weinproduzentenblickpunkt kann man sagen, dass diese Orchideen ein Glücksfall sind, weil sie zeigen, dass wir dort den besten Ort für Reben haben und dort den Weinberg gepflanzt zu haben. Dann beweist das uns, dass unser Biorebbau in der Symbiose mit der Natur lebt und das ist einer der Gründe, warum unsere Weine so gut sind und Medaillen Jahr für Jahr holen.
Wenn Sie eine Führung oder eine Verkostung im Weingarten wünschen, 079 358 77 53 anrufen, wir sind zu Ihrer Verfügung.
Das nächste Jahr werden wir ein sehr freundliches Fest im Weingarten von Montsevelier während der Blüte der Orchideen organisieren, damit die Beteiligten die tolle Gemeinschaft mit dem ergiebigen Weingarten und der Pflanzenvielfalt sehen können. Reservieren Sie den Sonntag, den 3. Juni 2018 schon, weil wir die Orchideen feiern werden und die Pflanzenvielfalt im Weingarten von Montsevelier teilen möchten.
Gesundheit und gute Laune.
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27. Mai 2017

Danse sur la Doux Delémont 2017 wird an diesem Samstag, den 27. Mai stattfinden.

Unser Stand www.vin-du-jura.ch wird nahe der Kirche Sankt Marcel sein (sieh Plan). Wir werden ab 8:00 morgens mit Kaffee, Kaffee fertig eröffnen. In der Folge werden Sie unsere unterschiedlichen Weissen Weine verkosten können, die Cuvée muscat 2011 von Montsevelier, der Souvignier gris 2016 Montsevelier, der Zehnte des Fürstbischofs 2015 oder ein Cüppli von Crémant du Jura Bio (Saphira brut)  zum Aperitif und auch die "Cuvée de Saint-Martin 2008" goldene Medaille. Sie können Käseportionen essen (Alpgreyerzer 3.5 Jahre Reifezeit), trockene Würste, trocken Fleisch. Wir werden ca. 20 Sitzplätze zu Ihrer Verfügung haben. Wir freuen uns, Ihnen unsere Natur-Produkte vorzustellen. Wir warten auf Sie!
GESUNDHEIT und GUTE LAUNE
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24. Mai 2017

Orchideen im Weingarten von Liesberg

In diesem Jahr ist die Anzahl heimischen Orchideen beeindruckend. Auf den Fotos können Sie sehen, dass sich die Oberfläche, die nicht gemäht wurde, im Vergleich zu Vorjahren sich erheblich vergrössert hat. In 11 Zwischenlinien haben wir aufgehört, zu mähen und zu mulchen bis Ende Juli. Wir haben gegen 10 Anacamptis pyramidalis pro Zwischenlinie, also mehr als 100 Individuen dieser Spezies auf der roten Liste. Andere vorhandene Orchideen der roten Liste sind z.B. Listera ovata, das eiblättrige Zweiblatt. Wir haben ca. 5 Individuen pro Zwischenlinien gefunden, also Gegenden 50 Individuen im Weingarten von Liesberg. Ophrys apifera wird etwas später blühen, jedoch kann es sein, dass der Blühtrieb im April abgefroren ist. Die Personen, welche wünschen, den Weingarten von Liesberg während dieses Auffahrt-Wochenendes zu besuchen, können 079 358 77 53 einfach anrufen, um einen Besuch zu organisieren. Naturweine ohne Intrans von Montsevelier, Liesberg und des Zehnten des Fürstbischofs werden in "5, rue de l'Hôpital" Donnerstags und Freitags von 16 bis 19 Uhren und Samstags 8-16h vergekostet werden können. Gesundheit und schöne Momente!
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TEILEN VON GANZEN KÄSLAIBEN ALPGREYERZER, am Sonntag den 12. März 2017
An diesem Sonntag haben wir 2 Käselaibe von Alpgreyerzer mit Prädikat, stammend aus der Alp " Les Invuettes " von Charmey, gemacht von Gérard Billand auf dieser Alp ohne Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel gemacht. Jede Alp und jeder Käser besitzt eine Anzahl Punkte auf 20 Punkte. Gérard Billand hat 19.5 Punkte auf 20, was ihn zu einem Starkäser unter den Greyerzer-Käsern macht. Einer der Käse ist am 28. Juni 2013 angefertigt gewesen und in den Kellern von www.vin-du-jura.ch am 14.12.2013 eingekellert und seitdem in unseren Kellern bis zum 12. März 2017, d.h. dreieinhalb Entwicklungs- und Reifejahre verbracht. Dieser Käse hat 2013 bei der Herstellung 40 kg gewogen, in die Lieferung noch 37 kg und heute wog er noch 26 kg. Dieser Alpgreyerzer wurde in diesen Jahren zum Hobelkäse, je feiner die Schnitzel, je grösser die unglaubliche aromatische Oberfläche, er wird in feine Lamellen gehobelt, wodurch er einen unglaublichen Geschmack entwickelt, eine Explosion mit Salzkristallen und von Käse, die unter den Zähnen aufbrechen. Um diesen Käse zu begleiten, empfehlen wir Brot aus Urdinkel oder geschwellte Kartoffeln, als Wein empfehlen wir die "Cuvée de Saint-Martin 2008", der eine Goldmedaille mit 93 Punkte erreicht hat … Sie können diesen Käse bestellen auf dem Netz hier oder in unserer Kellerei in Delémont (5, rue de l' Hôpital) zum Preis von 4.50 pro 100 g (Reifung 3.5 Jahre) oder in 4.20 pro 100 g für denjenigen 2.5 Reifungsjahre … Es gibt nur einen einzigen Käslaib von 2013, 2 Käslaibe von 2014. Kommen Sie, um Ihnen diesen grossartigen Käse zu reservieren …

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11. März 2017

Orchideen im Weingarten von Montsevelier
Am 10. März 2017 Während der Rebschnittes haben wir die Anwesenheit zahlreicher Rosetten von Orchis mascula oder Orchis morio beobachtet, weil es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, diese 2 Arten einheimischer Orchideen genau zu bestimmen. 50 Aren wurden als floristisch intresessant eingestuft, ein wunderschönes Teucrio-Mesobrometum mit Orchideen. Im Zeitraum von 8 Jahren ist im oberen Teil des Weingartens gelungen, sich zu festigen und eine magere Trocken mit einer unglaublichen Artenvielfalt hervorzubringen, bald, werden wir Ophrys apifera und Ophrys fuciflora, die Königinnen der örtlichen Orchideen im Weingarten haben.
Die Weinrebe, die eine komplexe und tiefgründige Wurzel besitzt, wirkt wie ein Parasit und frisst der Krautschicht alle Elektrolyten weg, stiehlt der Krautschicht alle Düngeprodukte, anderseits geht sie in die Tiefe, um Wasser bis zu 35 m Tiefe zu suchen. Durch diesen Parasitismus bereitet sie die Grundlage für die Magerpflanzen vor, die die mageren Umgebungen so die Orchideen gern haben. Gesamthaft bildet die Rebe so die reichste floristische Umgebungen vor: wir zählen bis zu 180 Arten in dieser Umgebung.
Die Weintraube ist sehr produktiv in dieser Umgebung, sie ist ergiebig (800 g / m2) und gesund. Das langsame Wachstum im Frühling erlaubt, seine Selbstverteidigung in die Blätter gegen die aggressiven Kryptogamen zu integrieren. Für kräftige PIWI Rebsorten ist es sogar möglich, keine Spritzung zu machen. Der Standort des Weingartens von Montsevelier mit tiefen Böden ist ein idealer Standort für natürlichen Wein.

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Am Samstag, den 3. Dezember und am Sonntag, den 4. Dezember, sind wir am berühmten Weinachtsmarkt von Saint-Ursanne, um Ihnen einen Glühwein Bio anzubieten, der so wunderbar ist.
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MARTINI-MARKT 2016 IN PRUNTRUT

Wir erwarten Sie zahlreich An unserem Stand am Martini-Markt in Porrentruy. Wir werden rechts vor dem Rathaus von Porrentruy sein und Sie werden unsere Weine, unsere Destillierten und unsere Fleischspezialitäten, Trockenfleisch, Würste und Käse probieren können. Wir werden zu Ihnen unsern zauberhaften Glühwein nach einem altüberlieferten Rezeptanbieten, kommen Sie, unseren Glühwein zu probieren!
Öffnungszeitplan des Marktes das Wochenende von St-Martin:
Freitag, der 11. November 2016 von 15 Uhr 00 bis zu 20 Uhr 00
Samstag, der 12. November 2016 von 09 Uhr 00 bis zu 20 Uhr 00
Sonntag, der 13. November 2016 von 10 Uhr 00 bis zu 18 Uhr 00
Montag, der 14. November 2016 von 10 Uhr 00 bis zu 17 Uhr 00
Öffnungszeitplan des Marktes das Wochenende Revira:
Samstag, der 19. November 2016 von 09 Uhr 00 bis zu 20 Uhr 00
Sonntag, der 20. November 2016 von 10 Uhr 00 bis zu 17 Uhr 00
Herzliche Begrüßungen und gute Stimmung

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Am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. September 2016 werden wir am BioMarkt von Saignelégier sein, Stand Nummer 7 beim Eingang. Dort werden Sie unsere Bio Naturweine von Montsevelier verkosten können, auch werden wir einen Barbecue zur Verfügung stellen, wo sie das Fleisch unserer Highland Rinder zubereiten können. Sie werden ausgezeichnete Steaks und Hacksteaks mit Bio-Kartoffeln essen können.
Seit 2016 sind wir zusätzlich zur Knospe BioSuisse auch Demeter in der Umstellung!
Wir werden Ihnen auch mit Alpgreyerzer AOC, mit unseren Salamis, unseren Trockenwürsten und unserem getrockneten Fleisch liebkosen.
Wir freuen uns über das Glück, Sie zu empfangen!
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8. September 2016
In Montsevelier sind wir jetzt bei den weissen Trauben im Schnitt bei 75° Oechle, bei den Roten bei 72°. Die Wärme und die Sonne trägt jeden Tag zu einer tollen Ernte bei! In Liesberg haben wir die ähnlichen Werte, auch da ist ein tolles Potential am heranwachsen.
In Ötlingen hingegen hat der falsche Mehltau im Frühjahr zugeschlagen und nur gerade die hochresistenteren Sorten werden eine Ernte tragen wie Solaris und ein wenig Saphira. Die Aussichten sehen nicht gut aus. Die Jungreben gedeihen gut.

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30. August 2016
Tag des AOC Jura, auf französisch (appellation d’origine controllée) oder auf deutsch KUB (kontrollierte Ursprungsbezeichnung) des Kantons Jura.

Ja, die Winzer des Kantons Jura machten  einen Rundgang aller Rebparzellen, die KUB produzieren möchten, um die Menge der potentiellen Ernte zu bestimmen, für die Weine, welche den Label AOC Jura haben werden. Die Winzer, welche beim AOC nicht mitmachen werden Ihre Weine mit der Bezeichnung „vin de pays“ bezeichnen und dürfen auch keine Dorf oder Lagebezeichnung enthalten. Die Kommission hat 2 neutrale auswärtige Experten (Neuchâtel und Vuilly) eingeladen, um die Mengen zu bestimmen.
Wir haben zuerst den Weingarten von Vermes bei Thomas Dennert besucht. Dieser Weingarten ist im vollkommenen Zustand und wird gegen 500 g pro m2 tragen. Dann war der alte Weingarten von Montsevelier an der Reihe, der genausoviel tragen wird, in einem vergleichbaren Gesundheitszustand ist und gegen die Vögel und Drosophila suzukii geschützt ist.
Dann hatten wir das Vergnügen, den Weingarten von Laurent Kohler in Delémont zu besuchen, der wegen dem Frühjahrsfrost stark gelitten hat und der auf Grund dieser Tatsache nicht viele Trauben trägt, hingegen in einem vollkommenen Gesundheitszustand ist.

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Verwilderte Rebkultur in Courfaivre bei Silvia Blattner


Nach einer ausgezeichneten Mahlzeit in der Landwirtschaftsschule Courtemelon begleitet von unsern wertvollen Weinen, sind wir in den Weingarten von Buix bei der Familie Didier und Olivier Fleury gegangen. Dieser sehr große Weingarten gibt viele Sorgen den Bewirtschaftern, weil Trockenheit den Jungreben wie den Altreben zu schaffen macht. Die Ernte scheint ihren Hoffnungen mit 500 g m2 zu entsprechen.
Die Rückkehr hat uns zu den Weingärten von Courfaivre bei Silvia Blattner und Hervé Schaffter gebracht. Wie das Foto des Weingartens von Silvia zeigt, welcher wenig bearbeitet wird, vom falschen und echten Mehltau befallen ist, trug ein Potential von knapp 200 g m2, aber ohne Schutz gegen die Vögel… und so sind die Amseln und Stare schon jetzt hinter dieser kleinen Ernte her.
Leider hat der Weingarten von Hervé Schaffter den Frühjahrsfrost geprägt und auch ist er Opfer einer schweren Krankheit, wir nicht genau bestimmen konnten, die Reben sind gegen Willen des Winzers am Ende der Triebe entblättert.

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29. August 2016
Unsere Trauben sind nun alle geschützt gegen die Vögel und Drosophila suzukii. Jetzt können wir warten, dass die Sonne Zucker geben wird, wir sind auf einem Niveau 45 ° Oechsle, die gegen 12 % Brix entspricht und jeder Sonnentag wird 1.5 bis 2 ° Oechsle zusätzlich geben, wir sind Ende August und bis zum 15. Oktober bleiben noch 45 Tage, die ein Potential 105 ° Oechsle (25 % Brix, 250 g Zuckers im Liter) haben, also ist es möglich, dass der Jahrgang 2016, obwohl später, die Konzentrationen von 2015, also sogar überschreiten kann, wir warten auf ausgezeichnete Ergebnisse und einen ausgezeichneten Jahrgang 2016!
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21. August 2016
Die gute Hälfte unserer Weingärten sind mit einem feinen Netz gut abgedeckt. Dieses feine Netz hält ebensogut die Vögel, wie Drosophila suzukii zurück. Ich begrüsse auch den Jagdaufseher Gérard Chételat von Montsevelier, der 3 - 4 Mal pro Woche sich postiert, um gegen die Dachse zu wirken und der ein abstossendes Mittel gegen die Rehe installiert hat, um eine ausgezeichnete Weinlese 2016 zu ermöglichen...

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17. August 2016
Sehen Sie den Weingarten von Liesberg an, die Schönheit der floristischen Zusammensetzung der Grasfläche (ein wunderbares Teucrio-Mesobrometum) zwischen den Zeilen am 17. August 2016 und trotz alledem sehen sie sich das tolle Produktivitätspotential der Weintrauben an. Wie sein Gesundheitszustand grossartig ist, wenn man weiss, dass wir 2016 keine einzige Pflanzenschutzspritzung gemacht haben. So können Sie sich mit eigenen Augen diese kräftigen Rebsorten resistent gegen den falschen und echten Mehltau und gegen Traubenfäule ansehen. Gegenwärtig sind wir daran, mit feiner blauer Gaze auf Traubenhöhe einzupacken, um die Vögel und den Drosophila suzukii von Ihrer zerstörerischen Kraft zu hindern...

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1. August 2016 
Wir feierten "Tag der offenen Tür" in den alten Reben von Montsevelier, ein grossartiges Fest. Die Jurassier vom näheren Val Terbi waren anwesend und jedermann hat den grossartigen Zustand des alten Weinbergs von Montsevelier gesehen, BioSuisse (Knospe seit Jahrzehnten) und Demeter in Umstellung seit diesem Jahr 2016. Wir hatten Glück, sogar ein Alphornbläser hat uns besucht und uns seine Kunst vor und nach dem Aperitif vorgespielt! Es ist wichtig, dass die Leute der Nähe mit eigenen Augen sehen, was in unserer Region möglich ist, was für tolle Weine gekeltert werden können. Jacqueline und ich selbst bedanken uns bei allen Personen, die anwesend waren, um die Ernte 2016 in unseren Weingärten zu feiern. Das erste Mal haben wir den Kaffeeröster von Courchapoix eingeladen, um seine exquisiten Kaffees vorzustellen. Einige Bilder des Tages zum illustrieren:
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28. Juli 2016 Einige Tage vor unserem Tag der offenen Tür in Montsevelier präsentieren wir Ihnen die alten Reben von Montsevelier in seinem schönsten Anblick: Die Reben von Montsevelier dominieren das Landschaftsbild an allen Standorten, von oben, von Mervelier her, von der Höhe, von den Bergen im Umkreis, diese Reben stehen auf einem wunderbaren alten Schuttkegel des Berges, wie eine Naturinsel... sehen sie selber!!!

TAG DER OFFENEN TÜR IN DEN ALTEN REBEN VON MONTSEVELIER

Am 1. August ab 11 Uhr öffnen wir Ihnen die Türen des alten Rebbergs von Montsevelier. Sie können dort den wunderbaren Gesundheitszustand der Reben mit eigenen Augen begutachten, si werden auch die vielversprechende Ertragslage sehen, Sie werden dann auch die Weine der letzten Jahre degustieren, dazu Steaks vom Grill, unser Trockenfleisch, unsere Trockenwürtse, unser Salami von unsern Hochlandrindern, oder auch Alpengreyerzer AOC, etc. Wir laden Sie ein, diesen schönen Moment mit uns zu verbringen, Mitten in der Natur pur... Wir freuen uns, Sie zu empfangen und Sie zu Ihrer Zufreidenheit zu bedienen!

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3. Juli 2016 Dieser Sonntag ist im Namen unserer Highland Kühe in der totalen Freiheit:
Heute Nachmittag hat unser Sohn Merlin die Geburt eines kleinen schwarzen Kalbs unserer so genannten Kuh Savannah
beobachten können. Grossartige Erinnerung für diesen kleinen Merlin, ein kleines Kalb zu sehen, das sich zum ersten Mal lecken lässt, das sich trocknen lässt, das zum erstenmal aufsteht, daszum erstenmal Milch am mütterlichen Euter trinken kann, das erste Schritte macht. Interessant, zu sehen, dass die anderen Kühe kommen, auch diesen Neuankömmling zu empfangen, ihm aufzustehen helfen, ihm die Fliegen abwimmeln. Sogar der Vater nimmt an diesem Ritual teil, eine absolut natürliche Geburt in der Natur!
Kein Tierarzt, kein Medikamente, kein menschliche Interventionen, keine Hormone, keine Antibiotika, alles geschieht in der Gruppe und jedes und jede ist betroffen. Wir sind weit weg von den Fleischfabriken, weit weg von der Massenzucht, weit weg von den Vegan-Klischees. Diese Kühe essen nur in den Orten, die in Naturschutz-Zonen, wo nichts angebaut werdeen kann, diese Kühe erhalten keine Getreidezusätze, keine Proteinzusätze, sie fressen nur primäre Zellulose der Gräser. Dieser Highlands ist sehr bescheiden und dennoch ist ihr Fleisch ohne Fett so gut, so gesund wie das von Wildtieren. Wir haben immer Bio Fleisch in unseren Gefriertruhen zu verkaufen, hier die Preisliste:

Hackfleisch à 16.- par kg
Suppenfleisch à 16.- par kg
Ragout à 22.- par kg
Braten à 30.- par kg
Geschnetzeltes à 35.- par kg
Steak à 48.- par kg
Huft à 55.- par kg 
Entrecôte à 55.- par kg
Filet à 70.- par kg
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Estivades: Wahnsinnige jurassische Terroir-Produkte in St. Ursanne
Wir werden einen Stand am 17. Juli 2016 von 10:00 bis 18:00 betreiben " am Markt für wahnsinnige jurassische Terroir-Produkte in St. Ursanne " - ein Produktenmarkt des Jura-Bogens für alle Liebhaber von Gastronomie und von guten und schönen Sachen. Wir freuen uns, Ihnen unsere Weine des alten Weingartens von Montsevelier, unseren Crémant Bio du Jura, unsere Destillate und unser Trockenfleisch, die trocknen Würste und unser Salami vorzustellen, sowie Alpengreyerzer AOC (QUALITÄTSPRODUKT MIT PRÄDIKAT) von Charmey! Gesundheit und gute Stimmung. Sie sind willkommen. Danke zum Voraus, einen Rundgang am Markt in St. Ursanne zu machen!
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12. Juni 2016 Ein NATURWEIN braucht eine natürliche Umwelt und natürliche Bedingungen! 1999 wurde im Liesberger Weinberg eine Grasung eingesäht nachdem über längere Zeit eine Monokultur Maïs angepflanzt wurde, im Mai 2000 wurden die Reben gepflanzt und schon 2004 hatten wir die ersten Orchdeen gesichtet, zuerst Orchis morio und mascula, dann Gymnadenia und Anacamptis. Ab 2006 hat sich die Königin der Trockenrasen sichten lassen: Ophrys apifera. Von Jahr zu Jahr hat sich der Bestand gefestigt und verbreitet. Heuer 2016 sind es gegen 100 Anacamptis pyramidalis und 30 Ophrys apifera. Merlin hatte sie heuer entdeckt, er hat schon das geschulte Auge. Die Reben interessieren sich nicht für die Orchideen, und umgekehrt, jedoch zeigt es, dass man normale Wein-Produktivität nebst schönsten artenreichen Magerrasen haben kann!
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12. Juni 2016 Guten Tag, es ist ein regnerischer Sonntag Mitte Juni, beste Orchdeenzeit bei uns. Wir sind zur Einstimmung in die Reselle de Sohières gepilgert und dort haben wir wieder Mal schönste Orchideen gefunden, Arten, die sich nicht vor den tropischen Arten zu verstecken haben, sie können selber dies hier begutachten: Ophrys fuciflora, Anacamptis pyramidalis, Plathantera, Listera ovata, Gymnadenia etc.... 
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28. Mai 2016 Das Traditionsfest "Danse sur la Doux" in Delémont war wunderschön. Hier möchten wir allen danken, wer am Stand www.vin-du-jura.ch unsere Weine von Montsevelier degustierte. Ganz speziellen Dank an die Einwohner aus Montsevelier und Umgebung, welche den Anfang dieser nun 36-jährigen Geschichte miterlebten, diese Leute, welche die Geburt dieses Rebberges beobachten konnten, genau die Leute, die 1980 den Kopf schüttelten, als Martin Buser an diesem Standort den Anfang des Rebbau's in Montsevelier schuf. Alle dachten, dieser Mann ist doch total verrückt, aber die Ausdauer, der Wille hat gesiegt und die Klimaerwärmung hat das seine dazugetan, dass wir heute alle stolz auf diesen tollen Naturwein sein dürfen, wir haben die Wette gewonnen. Heute sind alle stolz auf diese schöne Rebparzelle, die die Landschaft prägt, die Ziel für viele Wanderer und Spaziergänger ist und den Gaumen der Freunde des guten Naturweines erfreut...
Das Wetter hat das Volksfest und den Durst nicht getrübt und wir alle haben uns an diesem Naturwein erfreut, es war eine tolle Ausgabe der "Danse sur la Doux" in Delémont!
8. Mai 2016 Heute haben wir die Rebparzellen von Markus Bürgin in Fischingen 8km von der Schweizer Grenze besucht. Er hat ein Unternehmen von 4 ha Reben und 10 ha Obstbäume aufgebaut. Er ist Bio seit mehr als 20 Jahren und Demeter (Biodynamie seit einigen Jahren schon). Er wendet streng in seinem Weingarten der Minimalschnitt an, keine Behandlung ausser Tonerde und Erdextrakte. Er hat seine Arbeitszeit pro Hektar quantitativ erfasst: 40 Stunden pro Jahr anstatt 400 bis 600 Stunden in der traditionellen Methode.
Auf diesem Foto sehen Sie 2 Methoden nebeneinander. 
A ist die traditionnelle Methode, welche mit Bioziden übertrieben herumspritzt, man sieht den Einsatz vom Glyphosat-Produkt RoundUp unter den Weinstöcken sehr deutlich u.s.w. ... 
B ist die Methode Bio, dort sehen Sie den Minimalschnitt, darunter eine Vielfalt floristischer Gräser und Kräuter, keine Biozide und eine Qualitätsernte, die erlaubt, beste Bio-Wein zu machen, das mit den kräftigen PIWI Rebsorten.
Schlussfolgerung: die traditionelle Methode erlaubt, Massenweine zu reduzierten Preisen zu produzieren, 25 Durchgänge mit dem Schlepper pro Jahr, abgedichtete kompaktierte Böden sind die Folge und daneben finden sie fast eine vollkommene Welt, keine Biozide, nur 4 Durchgänge im Jahr mit dem Schlepper, langfristige fruchtbare Böden und Weine aussergewöhnlicher Qualität. Markus Bürgin hat 2013 Bio Wein von 97 Punkten mit seiner Methode erreicht!
Was wollen wir? Die Anhänger der traditionellen Methode unterstützt durch die Chemie klagen an, dass die Bio Methode weder qualitativ noch quantitativ genügt und dass man unseren Planeten mit dieser Methode nicht ernähren kann. Ich stelle fest, dass das eine Lüge ist, weil ebensogut Markus Bürgin, wie ich selbst eine mit den Anhängern der traditionnellen Methode vergleichbare Produktivität haben, aber unser Druck auf die Natur ist, im Gegenteil, sogar vorteilhaft für eine gute biologische Vielfalt. Und die Qualität unserer Produkte ist ganz oben mit den besten Weine der Welt!
27. April 2016  An diesem Morgen kamen wir zur Arbeit nach Montsevelier und dieser Anblick hat uns erfreut: Die Kältegrenze war ganz geau auf 665 m ü.M. eingestellt, so genau, dass Bäume obern weiss und unten grün waren. Wir hatten keine Frostschäden zu verzeichnen. In einem solchen Panorama zu arbeiten, ist auch ein unglaubliches Privileg!
22. April 2016 Auch mit dem Anbinden wurden wir fertig zur richtigen Zeit, jetzt können wir auf das Wachstum getrost warten

24.März 2016 Der Rebschnitt wurde abgeschlossen, die paar schönen Tage haben ausgereicht, um den Rebschnitt konsequent un präzise durchzuführen. Nun fangen wir mit anbinden an.

16. Februar 2016 Gegenwärtig sind wir daran, ein Informatik-Werkzeug zu entwickeln, welches erlaubt,  für jede produzierte Flasche den CO2–Ausstoss zu berechnen. Wir kamen auf diese Idee, da wir während den Weihnachtsfeiertagen ziemlich viele Veröffentlichungen zu diesem Thema durchforscht haben. Jede technische Hochschule hat eine Studie publiziert und jedes Mal konnten wir feststellen, dass die Ergebnisse der Studie den Erwartungen des Sponsors entsprachen.

Wenn der Sponsor ein Weinhändler von Überseeweinen war, wurde der Seetransport von 12'000 km unterbewertet, der Landtransport jedoch überbewertet, hingegen wurden viele energiefressenden Prozessen ausgelassen wie der Landtransport vom Weingut zum nächsten Hafen, die Umladung oder Umpumpen des Weines von einem Gebinde zum andern vom Weingut bis auf das Schiff etc. Sie kommen so auf das Resultat, dass ein Wein produziert im Umkreis des Konsumenten eben soviel CO2 Ausstoss verursacht wie solche von Südamerika oder Neuseeland, was ja nicht stimmen kann.

Wenn einer ein Sponsor war, der mit traditionellen Weinen handelt, wollte er zeigen, dass Biowein im CO2-Ausstoss noch schlimmer war als der traditionelle Wein. Da war die Anzahl Spritzungen bei der Biomethode von 16 Spritzungen ausgegangen, während die traditionelle Anbaumethode nur die Hälfte brauchte. Auch da sind die Axiome total falsch gesetzt.
Dies war nur möglich, weil die Studienleiter keine Ahnung von Rebbau und Kellerarbeit haben, kennen die Anzahl von den Möglichkeiten von Kultur, Rebsorten und Kellermethoden sind immens und vielfältig, jede bewirkt einen andern CO2-Wert.

Deshalb haben wir also eine Software geschaffen, die alles Details berücksichtigt und der Benutzer führt nur seine wirklichen Grunddaten und tatsächlichen Handlungen ein, die er ausführt, so wie die durchschnittlichen Distanzen für die Lieferungen, die Anzahl vom Durchgänge mit Pflanzenschutzmitteln, sogar bis zu den Details der Filtration, der Sulfitgaben u.s.w. So werden wir ausführliche und korrekte Ergebnisse jedes Teilnehmers oder des Benutzers dieser Informatiklösung haben. Der Nutzer kann seine Daten Ausdrucken.
Gegenwärtig brüten wir über die Herstellung der Arbeitsoberfläche des Benutzers und der Sicherheitsmethoden des Werkzeuges, damit dieses Tool nicht eine einfache Beute für Hacker wird.

22. November 2015 Das Ende des Martini-Marktes von Porrentruy war vebunden mit einem Temperatursturz von 25° C. Trotz des kalten Wetters haben sich sehr viele Einheimische für unsern Glühwein und unsere Spezialitäten, unsere Medaillenweine interessiert. Wir danken allen Personen, welche sich für uns auf den Weg gemacht haben und freuen uns, diese Treuen Kunden auch in Saint-Urasanne und Delémont wieder zu treffen!
19. und 20. November 2015 Der Bio-Weinmarkt in der Markthalle von Basel war extrem schlecht organisiert (Istvan Akos). Nur gerade 14 Aussteller haben sich eingefunden, die Einladungen beinhalteten viele Fehler (Pruntrut und Liesberg sind auf einmal im Kanton Bern), inadequate Gläser, wenig und schlechtes Marketing, so haben sich auch nur ein paar wenige Laufkunden eingefunden. Am Freitag hatten wir das Glück den bekannten Sommelier vom Hotel Dreikönige an unserem Stand zu haben: Christophe Kokemoor, Korky für die Intimen, Sieger des Alpencups 2014. Er hatte sichtlich Freude an unsern PIWI-Weinen.
16. November 2015 Gerade heute morgen habe ich ein Telefonat aus Deutschland erhalten, um Fotos unseres Cabernet forte 2009 zu senden. Mehr als 300 Weine aus PIWI-Rebsorten von 120 Winzern aus 12 Ländern. Wir haben 3 Weine eingesendet, unser Cabernet forte 2009, unsere Cuvée de Saint-Martin 2005 und unser neuer Weisser aus Montsevelier, der Souvignier gris 2013 von Montsevelier. Die Dame hat mir mitgeteilt, dass unser Cabernet forte 2009 mit 97 Punkten auf 100 mit Grossem Gold gewonnen hat und sie Fotos für die Pressekonferenz braucht... Auch unsere Cuvée de Saint-Martin 2005 hat Gold gewonnen!
13. bis 16. November 2015 Der Martini-Markt von Porrentruy war ein absoluter Erfolg, fast ein Tsunami von Kunden haben und überschwemmt. Das Wetter war richtig sommerlich und die Kehlen so trocken... Unser Glühwein, unsere Spezialitäten und unsere Medaillen-Weine habe ein grosses Publikum angezogen.
25. Oktober 2015 Unser jährliches Wiedersehen am Winzerfest in Liesberg war wieder Mal mit einem wunderschönen Wetter begleitet. Das Ambiente war so schön und so herzlich, die Sonne hat nicht nur süsse Trauben gebracht, auch unsere Herzen erwärmt...
5. Oktober 2015 Ende unserer Traubenernte 2015. Wir haben eine ganz gute Ernte heringenommen und freuen uns Ihnen in ein paar Jahren einen tollen Jahrgang präsentieren zu können!


Am 24. September 2015 am Abend hat das welsche Fernsehen "temps présents" ausgestrahlt, unter folgendem Link zu finden:

http://www.rts.ch/play/tv/temps-present/video/vin-franais-la-gueule-de-bois?id=7114306
Vin français, la gueule de bois
Les Suisses apprécient particulièrement les vins français. Les vignerons français vantent la qualité de leurs terroirs et se présentent comme des artisans. Mais la réalité est tout autre : dans les vignes, les traitements chimiques se succèdent à un rythme effréné pour obtenir de gros rendements. Dans les caves, les viticulteurs s'en remettent à la technologie et aux additifs pour modifier le goût de leur vin. En bout de chaîne, les cavistes vendent des vins auxquels ils ne croient plus. Enquête sur les secrets bien gardés du vignoble français.

Ich bin ganz zerstört durch das was uns da geboten wurde. Es wurde gezeigt, dass vom Kleinsten bis zu den Grössten, vom Unbekannten bis zu den bekannten Aushängeschildern, die grosse Mehrheit den Weg des Verbotenen eingeschlagen haben. Da werden verbotenen Chemikalien versprüht, da werden Böden zerstört, künstliche Aromen verwendet, verbotene Kellertechniken angewandt, falsche Techniken angepriesen (Handlese angepriesen und vollmechanisch gelesen) und das ganze wird mit gefälschten Weinpreisen, falschen Goldmedaillen angepriesen, sogar die Politik hilft da mit. Der welsche Sender TSR hat da eine immense Bescheisserei aufgedeckt.

Wohin geht die französische Weinkultur, ich bin da perplex, Frankreich zerstört seine kulturelle Basis!

Schlussendlich wird hier das Vertrauen des Konsumenten zerstört. Persönlich schlage ich allen folgendes vor: Nutzen Sie die Nähe der Weinproduzenten, nehmen Sie persönlich Kontakt mit Ihnen auf, gehen sie in ihre Rebparzellen, beobachten sie die Reben, stellen sie ihnen Fragen, solche die sie persönlich interessieren, gehen sie in ihre Keller, beobachten sie ihre Charakteren und sie werden dann mit Sicherheit die guten Naturweine finden und hören sie auf, blind bei Grossverteilern auf die Etiketten zu schauen und sich Kunstgetränke einzukaufen!

Ich lade Sie ein, am Sonntag den 25. Oktober 2015 ab 11 Uhr, Wir öffnen Ihnen unsere Keller, unser Pressraum und wir werden Ihnen offen alle Fragen beantworten, Ihnen zeigen was wir tun und erklären auch was wir nie tun und tun werden. In diesem Sinne wollen wir auch einen Lehrlich ausbilden, damit er erlernt, dass man Naturwein mit hoher Qualität produzieren kann, dass man ehrlich mit dem Kunden austauschen muss, Ihm das richtige Vorgehen vorzuleben. Wir erwarten Sie mit offenen Armen am 25. Oktober 2015 in Liesberg, Sie werden nicht enttäuscht sein!
24. September 2015 Leider mussten wir feststellen, dass in Montsevelier ein Grossteil der Ernte zerstört wurde: Ein Rudel Dachse, Füchse uns Rehe habe reihenweise die reifen Trauben gefressen. Wir haben dort 1500 kg weisse und 1000 kg rote Trauben verloren, was einen Verlust von gegen 40'000 CHF ausmacht. Es war traurig zu sehen, dass das schöne Lesegut vor 15 Tagen so verschwinden konnte. Die Linien sahen aus wie wenn ein Vollernter durchgefahren wäre. Man rechnet dass ein Dachs gegen 20 kg pro Tag fressen kann, wenn eine Familie (2 Adulte und 5 Jungtiere) da durchstreifen, dann sind dies in 2 Wochen 2100 kg, welche verschwinden. Am Montag wird der Kanton Jura den Zustand bestätigen.
15. September 2015 Heute haben wir die Traubenlese angefangen: in Ötlingen hatte Solaris bei leichtem Regen gelesen ganze 117° Oechlse in der Kontrolle, was 277 g Zucker pro Liter entspricht. Dies wiederum würde einen Alkoholgehalt von 15.8° Vol. produzieren. Da jedoch unsere Hefen nur gegen 14.5° Vol. erleiden, da werden wir Weine mit mehr als 20 g Restzucker haben. 2015 wird definitiv ein Rekordjahr werden! Wir freuen uns auf die Traubenlese uneter diesen Konditionen.
10. September 2015 Schon sind wieder 10 schöne Tage vorbei, diesmal mit sinkenden Nachttemperaturen, welche die Aromatik der Trauben positiv beeinflussen. Der Klimawandel kann nicht mehr wegdiskutiert werden, der Durchschnitt unserer Temperaturen sind heute diejenigen der Toscana, des Piemonts, des Languedoc oder des Rioja-Gebietes. Zum Beweis möchte ich anführen, dass die Rebsorten dieser Gegenden heute in Ötlingen am 10. September folgende Zuckerwerte erreichen:
Sangiovese (ursprünglich aus der Toscana) hat 75° Oechsle
Tempranillo (ursprünglich aus dem Rioja-Gebiet) hat 92° Oechsle
Tinta çao (ursprünglich aus dem Duero) hat 81° Oechsle
Syrah (ursprünglich aus dem Côtes du Rhône und dem Languedoc) hat 81° Oechsle
Barbera (ursprünglich aus dem Piémont) hat 75° Oechsle
Nebbiolo (ursprünglich aus dem Piémont) hat 80° Oechsle
Dolcetto (ursprünglich aus dem Piémont) hat 93° Oechsle
Merlot (ursprünglich aus dem Bordelais) hat 75° Oechlse

Die Rebsorten von hier, an unser Klima von dazumal angepasst, wie es Didier Fleuri vom "Clos des Cantons" in Buis pflegt zu sagen, "verjagen" den Refraktometer...
Solaris hat im Durchschnitt in Ötlingen 112° Oechlse heute, Muscaris 108° Oechsle, Saphira 95° Oechsle, Weine, die vergoren 15° Vol. Alkohol haben werden.

30. August 2015 2015 riskiert ein Rekordjahr zu werden, wenn es so weitergeht. Wir haben einen Rundgang der verschiedenen Lagen und Rebsorten gemacht und den Zuckerwert gemessen, hier die Resultate: Cabernet Cortis 75-80° Oechsle, verschiedene Cab JU 72°, Solaris 80°, Birstaler Muskat 70°. Was bedeuten diese Werte? Das gesetzliche Minimum ist 65° für die Weissen und 70° für die Roten, was ohne Chaptelisation 9 und 10° Vol natürlicher Alkohol ergibt. Diese Limiten sind für normale Ernten Anfang Oktober gedacht, heuer haben wir diese Schwelle schon Ende August erreicht. Man muss wissen, dass bei einer gesunden Blattwand, wie wir es momentan haben, diese Rebsorten zirka 2° Oechsle pro Tag produzieren, insofern werden wir um den 20. September weit über 100° Oechsle lesen, also Weine mit 14° Vol naturlich. Wir haben bei weitem die Hoffnungen des 2003er übertroffen, sind über die Jahre 97 bis heute 3 Wochen früher. Wir denken, dass unsere Traubenlese 2015 um den 15. September in Ötlingen anfangen wird. Lassen wir noch Zeit, dass die Särewerte zurückgehen, damit nicht nur der Zucker, auch der Rest des Weingerüstes rekordverdächtig sein kann. Seien wir nicht zu hastig, lassen wir un Zeit und hoffen, dass nicht noch Hagel einen Strich in die Rechnung macht! Vielen Dank für ein so tolles Weinjahr.
15. August 2015 Seit dem 8. August haben wir feinste Netze auf Traubenhöhe angebracht bei allen roten und aromatischen frühen weissen Sorten. Wir haben gesamthaft 5 km Netze angebracht, eine gigantische Arbeit! Dadurch haben wir den Verlust durch Vogel- und Wespenfrass wie auch der Drosophila suzukii minimiert und auch gegen den leichten Hagel gesorgt!

8. August 2015 Die Roten Rebsorten sind schon weit im Farbumschlag und sobald ein wenig Zucker eingelagert ist, sind die Wespen schon aktiv und fressen die Beeren. In Liesberg haben wir schon die Schadenstufe von 10% erreicht. Was kann denn diese Biester zurückhalten? Es sollte mal 1 Woche lang immer regnen und kälter werden! Eigentlich pflanze ich keine Reben für Wespen, wüsste nicht.

2. August 2015 Wir haben beobachtet, dass die Roten Rebsorten schon im Farbumschlag sind

1. August 2015 – Der Tag der offenen Tür in den Reben von Montsevelier hat ein grosses Publikum angezogen, es war ein grosser Erfolg
Ja, zirka 150 Personen haben am Samstag den Rebberg am Samstag des Nationalfeiertages zwischen 10:30 und 18:00, alle haben den Rebberg ohne Hilfe gefunden. Mit grossem Interesse  hat das Publikum die Entwicklung des Rebbergs seit 1980 bis heute beobachtet und Erlebnisse aus alten Zeiten wurden herumgereicht. Der Zusatnd der Blätter, die Quantität Trauben jeder Rebsorte wurden angesehen. Viele Essen wurden serviert, einiges an Flüssigem ging durch die Kehlen und viele zufriedene Gesichter waren zu verzeichnen. Reklamationen waren keine zu hören, im Gegenteil, der Alpengreyerzer AOC, das Trockenfleisch, die Trockenwürste und der Salami aus unsern schottischen Hochlandrinder wurden gerühmt. Die ruhige Musik und das herzliche Ambiente hat gefallen gefunden, alle möchten öfter solche Anlässe. Speis und Trank hat alle aufgemuntert. Der Stolz der Einheimische war nicht zu überhören, dass der Boden und die Lage von Montsevelier solch exzellente Tropfen wachsen lässt und alle freuen sich über den Erfolg "Ihres Weines". Ja, der Standort ist schon aussergewöhnlich und seit der Güterzusammenlegung im Jahr 2008 ist der Standort sehr stark aufgewertet worden. Die Einheimische nutzen den neuen Weg für kleine Spaziergänge, die Mountainbiker kennen alle diese Durchfahrt, auch seither ist der Rebberg eine landschaftbildliche Dominanz geworden, da zwischen dem Kirchturm und der Schule der Rebberg das Bild prägt. Wir freuen uns natürlich über diese Liebe zu der grossen Arbeit über die 35 Jahre, welche wir da geleistet haben.Unser Tag der offenen Tür 2015 war ein grosser Erfolg und unterstützt uns, solche Anlässe öfter zu veranstalten!

1. August 2015: Tag der offenen Tür im Rebberg von Montsevelier

Sehr geehrte Freunde und Liebhaber des guten Weines

Wie ich ihnen schon auf den sozialen Netzwerken und auf unserer Website vin-du-jura.ch veröffentlicht habe, ist der Weingarten jetzt besonders schön und deshalb laden wir Sie ein, zum Tag der offenen Tür, um den Weingarten aus der Nähe anzusehen. Wir eröffnen den 1. August 2015 ab 10:30 bis Abend.

Hier das Programm:

1.    Wir werden regelmässig einen Rundgang durch den Rebberg machen, um die unterschiedlichen Rebsorten aus der Nähe ansehen zu können, die Qualität des Laubes und der Trauben, um die Basis des ausgezeichneten Weines von Montsevelier zu verstehen!
2.    Wir werden einen Grill zur Verfügung haben und wir werden für Sie Steaks unserer schottischen Hochlandrinder oder der Bauernwürste aus der Ajoie grillen und mit geschwellten Kartoffeln begleiten.
3.    Wir werden unser schmackhaftes getrocknetes Fleisch, unser Salami und unsere Trockenwürste für alle diejenigen haben, die als Vesper probieren möchten oder bestellen wollen …
4.    Wir werden 3 Weine haben: die Cuvée de Saint-Martin 2008, den Crémant Bio du Jura und die Cuvée Muscat, alle 3 des Rebgartens von Montsevelier, vom Weinstock direkt in die Flasche …
5.    Am Abend werden wir ein kleines Feuerwerk ablassen und jedermann kann etwas selber mitnehmen und auf dem Weg abfeuern.
6.    Vielleicht dürfen wir auf Musiker zählen, die uns musikalisch begleiten werden, unsere feierliche Lust zu unterstützen.

Welche ein schönes Programm für die Liebhaber von Natur pur. Kommen Sie zahlreich und laden Sie auch ihre Freunde ein und wenn Sie sich mittels mail oder sms anmelden, dann helfen Sie uns, das schöne Fest gut vorzubereiten!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und unsere herzlichen Grüsse
29. Juli 2015 In der jurassischen Tageszeitung Quotidien jurassien wurde von Thierry Bédat ein grosser Artikel veröffentlicht:
© Cet article est reproduit avec l’autorisation des Editions D+P SA, société éditrice du Quotidien Jurassien
10. Juli 2015 Dieses Rebjahr 2015 ist ganz speziell viel versprechend! Jedes Jahr sind die Reben sehr schön Ende August, aber dass diese schon am 10. Juli so fortgeschritten sind, das habe ich noch nie beobachten können. Die Trauben sind schon sehr fortgeschritten, ca. 2 Wochen vor einem durchschnittlichen Jahr, die Trauben verzeichnen eine unheimliche Gesundheit, nicht einen einzigen Befall von echten Mehltau, auch bei den wenig resistenten VB-Sorten, kein einiges Blatt hat Anzeichen eines Angriffes von falschem Mehltau und die Blätterwand ist ganz speziell dicht. Wenn bis Mitte nächste Woche kein Regen fällt, werden wir das Tropfsystem anstellen und dieses Manko beheben. DIE QUALITÄT DIESER WEINLESE SIEHT ZUM JETZIGEN ZEITPUNKT OPTIMAL AUS!

10. Juli 2015 Dieses Foto wurde von unserem Haus in Liesberg, Kihlackerweg 3 gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg von 32,5 Aren das Bild dominiert, mit seinen 14 Reihen von 70 m, Exposition SS mit 22% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel....

10. Juli 2015 Dieses Foto wurde vo Weg zu unserem Haus in Liesberg, Kihlackerweg 3, Parzelle 1351 gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg von 20 Aren das Bild dominiert, mit seinen 3 Reihen von 250 m, Exposition SS mit 12% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel, hier unterhalb vom Weg....

10. Juli 2015 Dieses Foto wurde vo Weg zu unserem Haus in Liesberg, Kihlackerweg 3, Parzelle 1351 gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg von 20 Aren das Bild dominiert, mit seinen 3 Reihen von 250 m, Exposition SS mit 12% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel, hier oberhalb vom Weg....

10. Juli 2015 Dieses Foto wurde vo Weg zu unserem Haus in Liesberg, Kihlackerweg 3, Parzelle 1351 gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg von 20 Aren das Bild dominiert, mit seinen 3 Reihen von 250 m, Exposition SS mit 12% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel, hier unterhalb vom Weg....

10. Juli 2015 Dieses Foto wurde vo Weg zu unserem Haus in Liesberg, Kihlackerweg 3, Parzelle 1351 gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg von 20 Aren das Bild dominiert, mit seinen 3 Reihen von 250 m, Exposition SS mit 12% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel, hier unterhalb vom Weg....

9. Juli 2015 Dieses Foto wurde von der Kapelle zwischen Montsevelier und Mervelier gemacht. Dies zeigt wie der Rebberg das Bild dominiert, im Süden der berühmten Weide "Beuseraine". Die Länge der untersten Reihen ist über 480 Meter, Exposition SS mit 22% Neigung, von der Sonne vom Morgen bis in den Abend überflutet, idealer Standort mit dem Klimawandel....

5. Juli 2015 Dieses Wochenende haben wir den Top-Gold- PIWI Wein-Preis von der Deutschen Innenministerin (Kanzlerin Merkel war mit dem Grexit beschäftigt), vom Präsidenten von Ecovin (pendant zu BioSuisse in Deutschland), vom Präsidenten von PIWI international und von der "Deutschen Weinkönigin 2015“ für unseren Wein " Cabernet forte 2008 " als der beste Wein mit 96 Punkten aller Weine im Wettbewerb erhalten. Diese Zeremonie ist für uns und alle Teilnehmer besonders bewegend gewesen. Bei der Übergabe wurde auch meine Frau Jacqueline geehrte, denn hinter erfolgreichen Männern steckt eine starke Frau!

1999, am 1. Dezember haben wir in Einsiedeln den Verein PIWI international gegründet. Ich war damals unter den Gründungsmitgliedern dabei. Wir wollten dort vor 15 Jahren schon einen neuen Impuls den kräftigen und modernen resistenten Rebsorten geben, resistent gegen die widerlichen Pilzkrankheiten wie echter oder falscher Mehltau, gegen die Traubenfäulnis mit den namhaften Gründern wie Pierre Basler von der agronomischen Forschungsanstalt Wädenswil, Matthias Wolff der Forschungsanstalt von Freiburg im Breisgau und den anderen Anhängern dieser Wiedergeburt der neuen Weingeschichte, alles Idealisten.

Im Laufe von 15 Jahren ist uns die Förderung der PIWI gelungen, denn dazumal waren PIWI’s in gewisse Forschungsinstitutionen abgeschoben worden oder bei ein paar Halbverrückten, welche gegen Chemie im Rebberg waren, so wie ich zwei handvoll Leute! Und heute sind wir Tausende, die diese neuen Rebsorten gepflanzt haben! In Deutschland ist eine Fläche von 2600 ha mit PIWI’s bepflanzt, ein Viertel der Rebfläche der Schweiz.

Der 4. internationale PIWI-Weinpreis hatte 220 Weine, mehr als 100 Winzer von 11 Länder begutachtet und er hat heute eine sehr große Tragweite, sogar die Kommission für die "BEST OF SWISS WINES" hat diesen Weinpreis in seine Überwachung aufgenommen. 1999 konnten wir uns eine solche Entwicklung im Eiltempo unserer kräftigen Rebsorten nicht vorstellen. 2015 erleben wir eine Schlüsseletappe für unsere resistenten Rebsorten. Heute hat der Verein PIWI international schon 500 Mitglieder aus 15 Ländern, die eine Fläche anbauen, so wie die Rebbaufläche der gesamten Schweiz. Diese Woche noch wird die Deutsche Ministerin China besuchen, und vielleicht werden dann auch dort diese resistenten Rebsorten eingesetzt...

Nicht weil wir Qualitätsweine herstellen, dass wir auf unseren Lorbeeren ausruhen werden, ganz im Gegenteil, das wird uns noch mehr anregen, um an der Spitze der Weinkultur mitmischen werden!

Die Deutsche Weinkönigin 2015 mit Merlin und Martin...

Die Weinkönigin 2015 mit dem Preis-gekrönten...

Die Weinkönigin 2015 mit dem besten Wein: Cabernet forte 2008

Nummer 1 der Cabernet forte von vin-du-jura.ch, dann der Rosé aus Cabernet Cortis, als 3. der Solaris aus Süd-Schweden etc.....

Martin Darting, der Erfinder des Doppelblind Degusta-tionsver-fahrens PAR, eine illustre Weingemein-schaft

Die Innenmi-nisterin zuständig für Land und Weinwirt-schaft, der Präsident von PIWI international, der Präsident von Ecovin, die Weinkönigin 2015 und der Jubilar für den Weinpreis 2015

19.- 21. Juni 2015 Wir freuen uns auf Ihren Besuch am BioMarché von Zofingen. Wir werden dort gerne alle Weine vorstellen und daneben auch unsere Fleischprodukte unserer Schottischen Highlanders. Wir haben dort unseren legendären Salami (Fabrikat von Yves Joliat - Salamiweltmeister von 2013), unsere Trockenwürste, unser Trockenfleisch, aber auch Hackfleisch, Suppenfleisch, Braten, Geschnetzeltem, Ragout, Steaks, Huftsteaks, Entrecôtes und Filtstücke...
Auch werden wir den Alpengreyerzer AOC von Charmey von Gerhard Biland anpreisen, den haben wir 20 Monate lang entwickelt...

Unser Stand Nr. 86 gerade ausgangs Bahnhof von Zofingen

5. Juni 2015 Alle unsere Reben sind schon bis zum 2. Paardraht eingefädelt und auch hat die Blühte für frühe Sorten angefangen, so z.B. Solaris, Muscaris, 85-2, Cabernet Cortis und in Ötlingen blüht auch schon der Sangiovese, der Tinta çoa, der Nebbiolo, der Barbera und auch der Gutedel. Es wird ein sehr frühes Jahr werden. Die Blühte ist erfreulich!

30. Mai 2015 Wir waren am grossen Markt der "Danse sur la Doux" in Delémont und erfreuten uns an unserer treuen Kundschaft

  1. Mai 2015 Der Regen ist heilsam, weil so der Niederschlagsmangel seit 2 Monaten für einen guten Austrieb der Reben so aufgehoben ist, dazu fällt der Regen so schön langsam, das Defizit ist so glücklicherweise ausgeglichen!

27. April 2015 Nach warmen und sommerlichen Tagen sind erste Gewitter angekündigt. Ein Streifen von Glovelier, Courrendlin, Vicques, Montsevelier, Busserach, Breitenbach waren unter einer Hagelwolke. Schäden sind entlang dem Raimeux und vor allem auf der anderen Seite des Berges bei Montsevelier festgestellt gewesen, Busserach und Breitenbach, wo Hagelkörner so groß wie Nuss und Tischtennisbälle während 15 Minuten gefallen sind und wurden Autos zerstört, gedeckte Kulturen, Fruchtbäume, Kulturen, Rüben u.s.w. zerschlagen. Montsevelier ist nicht ganz entkommen, Schäden sind auf Piamont zu bedauern. Der Weingarten jedoch ist glücklicherweise unberührt geblieben. Wir bitten, dass er daher so in diesem Jahr bleiben wird, weil der totale Verlust vom 4. Oktober 2014 Liesberg in unserem Gedächtnis noch tief sitzt.

17. April 2015 Schon ist das Gras so gewachsen, dass wir das erste Mal mähen bzw. mulchen mussten. Das hat die Wirkung, dass der organische Stoff in 5-6 Wochen wieder den Reben zur Verfügung sein wird, so dass Anfang Juni, wenn die Reben blühen werden, diese zusätzliche Düngung bereit steht. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre hat sich das erste Mähen um 15 Tage verfrüht und 2015  scheint besonders frühzeitig zu sein. Die Reben gaben schon Mitte April ausgetrieben. Jeden Tag erforschen wir die Wettervorhersage, weil ein Nachtfrost schicksalhaft sein könnte...

Jacqueline Buser, die neue Chefin von unserer Weinproduktion www.vin-du-jura.ch, am Davidoff Wine Event vom 26. März 2015 im Kult-Restaurant NO(O)HN in Basel.

26. März 2015 Ab 18:00 werden wir am grossen Davidoff Event Wines Dégustation im Restaurant Noohn teilnehmen, wo wir 3 jurassische Weine präsentieren werden: die Cuvée muscat von Montsevelier 2011, der Crémant Bio du Jura von Montsevelier, Saphira Brut und schlussendlich die Cuvée de Saint-Martin 2007, Goldmedaille und Best of Swiss Wines. Jeder Wein wird von einem spezifischen Käse und gutem Brot begleitet. Wir freuen uns und erwarten 100 bis 150 Personen, wir werden berichten!
Das Event wurde sehr rege besucht und wir hatten mit der Degustation einen beachtlichen Erfolg. Das Interesse an unsern jurassischen Weinen war gross und die Qualität hat überzeugt. Vor allem wurde die Paarung Wein - Käse sehr perfekt gewählt:
 
Der Crémant Bio du Jura de Montsevelier, Saphira brut wurde gepaart mit einem freifen Brie, sehr rahmiger runder Käse,
die Cuvée muscat 2011 de Montsevelier, trockener und kräftiger Wein mit einer starken Aromatik wurde gepaart mit einem jungen tête de Moine des Produzenten Christian Kälin aus Noirmont JU
und schlussendlich die Cuvée de Saint-Martin 2007, médaillé et Best of Swiss Wines, schwerer voller Rotwein hatte als Partner den Gruyière d'alpage AOC (Alpengreyerzer) von Charmey mit 20 Monaten Verfeinerung und Alterung. Allre 3 Paarungen waren perfekt und von den Kunden sehr geschätzt.

23. März 2015 Ab 18:00 werden wir an der Degustation und Essen der Wirtschaftsentwicklung des Kanton Jura an der BaselWorld teilnehmen. Über 400 Entscheider des Kantons werden anwesend sein und wir werden dort die Cuvée de Saint-Martin 2007, Goldmedaille undt Best of Swiss Wines 2015 geniessen. Wir freuen uns und werden darüber berichten!
Dieses Event war unter dem Motto der Netzwerkpflege und mehr als 400 Personen sind der Einladung gefolgt. Fast die gesamte Regierung, wie auch die Unternehmensklasse waren anwesend. Die Athmosphäre war voll im "networking", alle haben diese kurze Gelegenheit genutzt, um Kontakte zu pflegen. Die Cuvée de Saint-Martin 2007, médaille d’Or und Best of Swiss Wines hat gut beigetragen das Essen aufzuwerten, viele neue Anhänger für diesen speziellen Wein habren sich geoutet und haben diesen schönen Wein genossen.

20. März 2015 Dies hier ist kein fake, sondern eine selbst aufgenommene Foto aus meinem Teleskop um 11:07 heute, den 20. März 2015. Diese Sonnenfinsternis war ein wunderbares Phänomen, sogar Merlin konnte es begreifen...

12. März 2015 Seit gut einer Woche hat der Frühling begonnen, die Temperaturen sind angenehm und die Sonne schein, perfekt für den Rebschnitt. Die Reben in Ötlingen sind gemacht, ein Viertel in Liesberg sind auch schon fertig und in Montsevelier sind auch schon fast fertig, also innert ein paar schönen Tagen ist der Rebschnitt 2015 fertig….

26. Februar 2015 Zurück in der Schweizer Kälte…

12. Februar 2015 Abflug nach Kamerun zur Beerdigung unseres Patriarchen

Letzter Donnerstag Abend 29. Januar 2015 Gérard Soumbou Koumou, Vater von Jacqueline Buser, ist gestorben. Er hatte ein langes Leben, denn er ist im Juni 1930 geboren. Gelehrter,Philosoph, Pädagog und wunderbarer Vater, er hat seine grosse Familie zusammen gehalten. Jacqueline hat sein Tod sehr getroffen, war sie doch seine Nächste, er fehlt uns allen sehr. Eine Gedenkfeier mit dem Pfarrer Justin wird in Liesberg am 14. Februar 2015 um 19:30 stattfinden. Alle Personen, welche Jacqueline beistehen möchte, ist willkommen.

wurde am 1. Februar letztes Jahr (2014) aufgenommen...

16. Januar 2015 Das Jahr zerrinnt wie Wasser zwischen den Fingern, bald ist schon der Erste Monat vorbei, ohne dass wir etwas vom Winter gemerkt haben...Am 12 Januar haben wir eine junge Kuh geschlachtet, da diese jeden Tag unser Elektrozaun zerstört hat, sie wurde nicht mehr tragbar und jetzt haben wir dafür wunderschönes gutes Fleisch. Momentan wird sie in einem Kühlraum abgehangen, damit das Fleisch speziell zart wird… wer hat Interesse an feinem zarten Bio-Weidebeef?

22. Dezember 2014 Dieser Winter war noch keiner, die Temperaturen waren noch nie richtig negativ, so dass die Quittenbäume schon neue Blätter austreiben. Alles geht aus den Fugen, nu reines bleibt konstant: Es ist die Zeit, wo man manchmals von den Reben des Fürstbischofs in Ötlingen aus die 4000er der Walliser und Berner Alpen sehen kann, hier beim Sonnenuntergang mit wunderschönen roten Farben…

12., 13. et 14. Dezember 2014 Der Weihnachtsmarkt von Delémont ist wie ein letztes Volksfest vor dem Kälteschock und den Endjahresfesten. Mit den guten Wetterbedingungen haben sich unsere Kunden vor unserem Holzhäuschen gedrängt und haben sich den guten Gaben gefreut. Diese wunderbare Athmosphäre erfüllt auch unser Herz, wir lieben diesen Weihnachtsmarkt für den warmen Empfang der Bevölkerung!

6. und 7. Dezember 2014 Der Weihnachtsmarkt von Saint-Ursanne ist weitherum sehr beliebt, denn das Ambiente in diesem mittelalterlichen Städtchen im Dezember ist so feierlich, dass man zu glauben beginnt, dass der Weihnachtsmann doch noch existiert. Unser Publikum liebt unser Glühwein, er wird Jahr für Jahr von meinem Winzerkollegen Fredi Müller (Zwingen) mit unserem Bio-Wein gekocht, er hütet seine Zusammensetzung!

Unser Stand am Weinforum

Nico une Angèle Vioujas von carrémentvin.ch

5. und 6. Dezember 2014 Das Forum « Goûts et Couleurs » organisiert von carrémentvin.ch war ein immenser Erfolg: 20 Winzer, 5 Handwerket und ein sehr interessiertes Publikum hat uns die Möglichkeit gegeben, neue Liebhaber unserer Qualitätsweine zu finden!

Seit dem 14. November 2014 ist unser Verkaufspunkt www.vin-du-jura.ch in Porrentruy im 24, Faubourg de France offen. Hier die Öffnungstage und Öffnungszeiten:
Mittwoch von 14 bis 18 h
Freitag von 14 bis 18 h
Samstag von 10 bis 17 h
Regelmässig offen ist er am 19., 21., 22., 26., 28., 29. November, am 3., (am 5. und am 6. sind wir im Forum St. Georges in Delémont und den 6., 7. am Weihnachtsmarkt von St. Ursanne), am 10., (am 12., 13., 14. sind wir am Weihnachtsmarkt von Delémont), am 17., 19., 20. und am 24. Dezember.Im  Januar werden wir am 7., 9., 10., 14., 16. und 17. Januar 2015 öffnen.
Wir sind immer für Sie da, für Degustationen, Empfänge oder andere Feiern bei uns entweder in Porrentruy im 24, Faubourg de France oder in Liesberg, in unsrer Kellerei am Kihlackerweg 3 oder auch bei Ihnen oder sonst irgendwo. Kurz ein Telefonat, ein SMS oder ein Mail reicht aus und wir sind zur Stelle …

11. November 2014 In einem Mail hat man mir mitgeteilt, dass unser Dessertwein Portomethode CABERNET FORTE 2008 hat den internationalen PIWI-Preis 2014 mit 96 Punkten auf 100 was einer Grossen Goldmedaille entspricht. Die guten Nachrichten häufen sich... Wir warten nun auf die Klebemedaillen, um diesen Wein anzupreisen!

7., 8., 9. 10., 15. und 16. November 2014 Das Wetter war super und sehr angenehm warm und der Martini-Markt in Porrentruy war ein Vollerfolg. Wir haben viele neue Anhänger unserer Medaillenweine angetroffen. Dieser Martini-Markt war ein echtes Volksfest!

27. Oktober 2014 Charly Meier hat mir folgenden Link gesendet:

http://www.youtube.com/watch?v=K7wbDr_P8NU

Claude Bourguignon spricht über die Zerstörung weltweit der Böden, in dem gepfügt wird, da di Zelluloseabbauer auf der Oberschicht sich befinden, die Wurzeln darunter, damit die Humusproduktion sofort wieder in den Zyklus zurückkehren kann. Seine Studienresultate auf 12‘000 mikrobiologischen Bodenanalysen sprechen einen klaren Text, aber hört selber den Vortrag an. Seit 1980 arbeiten wir nach diesen Prinzipien, wir pflügen nicht und belassen die Bodenstruktur genau nach dieser Methode, so dass die Basisiomyzeten die Zellulose abbauen können, darunter die Mikrofauna welche alles schön vermischt und die Bakterien, die den Humus mineralisiert. Wir setzen direkt in den Boden, alle Rebgassen sind natürlich begrünt. Diese Methode ermöglichte uns auch auf der höchsten Qualitätsebene uns zu bewegen und trotzdem zirka  650- 720 g Trauben pro Quadratmeter zu produzieren, so wurde auch die Goldmedaille mit 95 Punkten erreicht, so haben wir den jurassischen Wein auf internationale Qualitätsebene gebracht!

26 Oktober 2014 Das 14. Winzerfest fand bei bestem Wetter statt und so konnten die 120 Personen alle draussen an der Sonne und der Wärme den Crémant Bio du Jura degustieren, das Glas der Freundschaft wurde ausgeschenkt, danach konnten die Weinliebhager zur Grillade den Goldmedaille-Weintrinken...
Alle Anwesenden waren sehr zufrieden, glücklich und konnten vielseitig das Herz baumeln lassen. Der Alpengreyerzer von 26 kg wurde innerhalb von 12 Minuten ausverkauft! Wir bedanken uns bei allen Besuchern, welche den Weg auf sich genommen hatten und Ihre gute Laune mitbrachten, aber bedanken uns auch bei all den Personen, welche verhindert waren.

Cabernet Cortis am 19. Oktober in Montsevelier

19. Oktober 2014 Ende der Traubenlese mit schönem Abschluss: Die Trauben waren in einem schönen Gesundheitszustand (siehe Foto von Cabernet Cortis in Montsevelier vom 19. Oktober), praktisch keine Fäulnis wegen der Drosophila suzukii, sehr schöner Zuckergehalt, wunderbare Aromatikla und Quantitativ im guten Durchschnitt. Einziger Schwachpunkt: Der Hagelsturm vom 5. Oktober in Liesberg hat in 20 Minuten die gesamte Ernte (ca. 2000 Flaschen) zerstört.


5. October 2014 Wir haben in Ötlingen die Gutedel gelesen und die Ernte ist sehr schön. Dieser Sonntag war nicht wie von Meteosuisse vorhergesagt regnerisch, sondern sehr mild, extrem Warm für die Saison. Wir waren überrascht, dass nach dem Tunnel in Grellingen auf der andern Seite starker Regen uns erwartet hat. Je näher wir Liesberg kamen, je mehr war die Landschaft weiss von Hagelkörnern. Manchmal fanden wir 25 cm hohe Hagelhaufen. Überall war eine Schicht von ca. 15 – 20 cm Hagelkörner heruntergefallen, alles ist zerstört. Die Ernte der roten und weissen Trauben in Liesberg sind zu 100% zerstört!

Sonntag Morgen noch bei schönen Konditionen

20. und 21. September 2014 Der «marché Bio de Saignelégier» ist ein Rendez- Vous für alle Bioproduzenten und alle Bio-Konsumenten. Die Wetterlage war schlecht angekündigt worden, jedoch war es sehr sonnig und warm am Samstag. Und die Liebhaber haben sich in grosser Zahl nach Saignelégier begeben, viele mit dem kleinen Touristenzug von Glovelier ! Aber Sonntag, als es zu regnen begann und Windböen den Stand nass bliesen, da dachten wir, dass der Himmel auf unsern Köpfen zusammenbrechen wolle, trotz dem haben uns die gehärteten Liebhaber eines besseren belehrt. Schlangen standen sie vor unserem Stand und viel gute Laune ist aufgekommen, alle haben dem Wetter getrotzt und ab Mittag hat sich alles ein wenig normalisiert. Unser Wein wurde mehrheitlich geliebt, allen voran wurde der Medaillen-Wein "Cuvée de Saint-Martin 2007" gefragt und geliebt, danach kam der Crémant Bio du Jura Saphira Brut de Montsevelier sehr gut an und schlussendlich wurden die letzten Flaschen Cabernet forte 2007, méthode Porto, leer getrunken! Wir werden in den nächsten Tagen den Cabernet forte 2008 abfüllen… Wir danken allen Interessenten des Chemie freien Weinbaus, welche uns tatkräftig, mental und finanziell unterstützt haben! Wir alle sind Bio aus Überzeugung!

am Samstag Morgen bei wunderschönem Wetter vor dem Ansturm...

8. September 2014 Wir haben die Traubenlese der frühen weissen Gewächse angefangen in Montsevelier. Wir müssen rasch die weissen frühen Sorten lesen, da diese momentan von der Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) angegriffen wird. Im Gegensatz zu unserer heimischen Essigfliege, welche havarierte Früchte angreift, sticht die Kirschessigfliege in gesunde Früchte mit seinem Ovipositor und legt 3-500 Eier in die verschiedensten Früchte. Zuerst die Kirschen, da diese wenig abgelesen werden, vermehren diese sich dort unheimlich, dann gehen sie auf die Zwetschgen und schlussendlich auf die Trauben. Die Konsequenz ist, dass die Früchte verserben und Essiggeschmack haben, ein Verlust von 50 - 100 % ist schnell mal erreicht und momentan ist die NW-Schweiz und Süddeutschland sehr stark befallen. Momentan können weder Kantone noch Forschungsanstalten helfen, diese wurden selbst überrumpelt von diesem neuen Parasiten, wir wissen noch nicht, was wir dagegen tun können. Die frühreifen Sorten sind momentan sehr stark befallen wie Solaris und Muscaris...

5. September 2014 Der Crémant Bio du Jura hat einen grossen Erfolg bei den Kunden: Er wurde aus dem Grundwein Saphira Bio von Montsevelier veredelt, der Crémant ist brut, hat keine Gerbstoffe (Tannine) und einen angenehmen Abgang. Er hat jedoch 2 gravierende Fehler: erstens nach dem herunterschlucken verlangt er rasch nach dem nächsten Schluck, da er ein wenig austrocknet und zweiter Fehler ist, dass er nach einer Flasche eine zweite Flasche "verlangt".....

eine schöne Familienfoto an der Braderie in Porrentruy...

29., 30. und 31. August 2014 Die Braderie in Porrentruy hat unsern Crémant Bio du Jura Saphira Brut bestens empfangen, es war das erste Mal, wo wir Ihn vorgestellt haben, es war ein Vollerfolg. Dieser wunderschöne Bio-Crémant ist ein perfekter Werbeträger für Bio-Produkte, zuerst sehr schmackhaft und gut, und drüber hinaus noch Bio....

hier unser Crémant Bio du Jura Saphira Brut de Montsevelier

26. August 2014 Früh am Morgen wurde unser Crémant Bio du Jura Saphira Brut von Montsevelier abgefüllt und danach haben wir ihn wieder zurück in die Schweiz gebracht!
Es war eine lange Geschichte: Im Dezember 2013 haben wir beschlossen Crémant mit der "méthode champenoise" auf der Basis des Saphira von Montsevelier und so haben wir die Bewilligung bei der eidgenössischen Zolldirektion angefragt, um eine passive Veredelung unseres Weines durch zu führen. So sind wir am 27. Januar 2014 mit 1000 Liter Saphira Montsevelier Bio Wein mit allen Zertifikaten über die Grenze gefahren. Sofort wurde er beimpft und in Gärung gesetzt, dann in dei Champagnerflaschen abgefüllt mit Metallkapseln verschlossen. So hat unser Crémant 7 Monate verbracht.
Am 26. August 2014 wurde die Hefe auf dem Kopf eingefroren. Beim öffnen ist die Hefe im Eisklumpen bei 6 Atmosphären heraus geschläudert, dann der definitive Zapfen aufgesetzt, das Metallkörbchen angebracht und schlussendlich die goldenen Collerette übergestülpt und in die Transport-Ballox-Gitter eingelegt. So ist nun unser Crémant Bio du Jura Saphira Brut wieder zurück in die Schweiz gekommen. Es ist zu sagen, dass die Grenze nicht ganz für Herzkreislaufkandidaten gedacht ist, denn so viele Amtsschimmel mussten gefüttert werden, so viele Hürden überquert, man könnte einen Bestseller schreiben. Nun ist jedoch unser Crémant Bio du Jura Saphira Brut für unsere Kundschaft bereit und wir können Ihnen versichern, dass der einzige Fehler ist, dass man davon addikt wird… er hat ein gewisses addiktives Potential!

Die Arena beim Schluss-bouquet von Carmina Burana von Carl Orff

8. August 2014 Endlich konnten wir 3 Tage Auszeit nehmen, um nach Verona in die Arena, um "Carmina Burana" von Carl Orff. Es war so unglaublich schön: 20'000 Zuschauer, 225 Sänger im Chor, 100 Musiker und 4 Solisten um dieses magistrale Stück zu interpretieren... und wir waren in Familie auf dem Bra Platz noch essen, mitten in der Amarone-Gegend.... Jedem möchte ich es gönnen, dass er im Leben so was erleben darf!

5. Juli 2014 Ja, unsere Cuvée de Saint-Martin 2007 hat die Experten des internationalen BIO-Weinpreises überzeugt und hat ganze 95 Punkte von maximal 100 gegeben. Was bedeuten 95 Punkte und eine Goldmedalie?

90 - 95 Punkte Gold Erstklassige Weine, internationale Spitze, die zu den ausdrucksstärksten ihrer Art gehören. Deutliche volumenreiche Konzentrationen sensoaktiver Inhaltsstoffe, absolute Reintönigkeit und markante Charaktereigenschaften sind gegeben.

Rote tiefe Farbe, schöne Glycerin- und Alkoholfenstercouleur, kräftige angenehme Nase von Cabenet-Trauben, Aromen von schwarzen Waldbeeren, milder angenehmer Wein, ausgeglichen zwischen Säure, Gerbstoffe, Körper und Aromatik, sehr langer Abgang.
Sehen sie sich den gesamten Prüfbericht an.

4. Juli 2014 Wir haben unsern Laden in Porrentruy im Faubourg de France 24 neu gestrichen... bald werden wir öffnen können

3. Juli 2014 Unser demontiertes Windkraftwerk ist nun definitiv nach Serbien gegangen...

23. Juni 2014 Die Reben von Liesberg, mit seiner wunderbaren floristischen Diversität, blüht nicht nur auf den Reben, sondern auch am Boden zwischen den Reblinien. Dieses Jahr konnten wir ca 20 Ophrys apifera (Bienenragwurz) und über 100 Anacamptis pyramidalis (Spitzorchis). Welch ein Erfolg, vom Maisfeld von 1999 und den reichhaltigen Reben mit vielen Orchideen im 2014, 15 Jahre eines nachhaltigen Bearbeiten der Fläche!

22. Juni 2014 Die Reben von Montsevelier und Liesberg sind in einem einzigartigen Zustand: die frühen Sorten sind in der Schrot-Phase seiner Trauben, die Cabernets sind in der Vollblüte und keinen Anflug von Mehltau, perfekter hygienischer Zustand.

7. Juni 2014 Lesen Sie den ganzseitigen Beitrag von Benno Brunner in der Basler Zeitung in der Beilage "nachhaltig leben", denn sogar meine Verwandten und Nächsten haben darin eine Fülle an Informationen gefunden, welche sie nicht kannten. Benno Brunner hat sehr fein das Wirken beschrieben und mit seinem Titel "vom Wein besessen, von den Orchideen beseelt" auf den Punkt gebracht.

3. Juni 2014 Wir haben die schmerzhafte Information Ihnen mitzuteilen, dass Didier Fleury, unser Winzerfreund von Buix einen großen Unfall gestern in seinem Weingarten gemacht hat. Er ist unter seinem Raupenschlepper während der Spritzung gefallen, hinuntergestürzt, um sich auf der Kantonsstrasse zu landen. Er wurde per Hubschrauber nach Basel ins Universitätsspital geflogen, ist er noch in einem unbeständigen Zustand. Wir wünschen ihm die beste Genesung von ganzem Herzen.

31. Mai 2014 An der Danse sur la Doux in Delémont hatten wir Glück mit dem Wetter, es ist war äusserst warm gewesen und wir hatten viele Kunden, die unsere Weine von Montsevelier geschätzt haben. Wir haben nur 2 Weine vorgeschlagen: Cuvée Muscat 2009 und die Cuvée de Saint-Martin 2009, beide von Montsevelier, haben Anklang gefunden. Als Begleitung gab es eine Käseplatte mit Alpengreyerzer AOC von Charmey und Trockenfleisch.

25. Mai 2014 Wir sind am Flohmarkt von Liesberg!!!

17. Mai 2014 Himantoglossum hircinum (Riemenzunge) blüht dieses Jahr hinter dem Rebberg in Liesberg. Hinter dem Rebberg von Liesberg  befindet sich eine Kompensationsfläche, welche zu Wald werden sollte, jedoch floristisch und entomologisch so sehr interessant ist, dass sie unter Schutz steht. Für die Schmetterlinge wird nur 1 Mal Ende August gemäht, diese Bewirtschaftungsart hingegen hat die Orchideen völlig zurück gedrängt, Ophrys apifera et Orchis militaris sind total verschwunden. Himantoglossum ist eine sehr spezielle Orchidee, denn 1 Individuum kann mehrere Jahrzente alt werden und nur alle paar Jahre (4 - 8 Jahre) blühen. Dieses einzige Exemplar in Liesberg verfolge ich schon seit 1980. Die letzte Vollblühte war 2007, denn 2009 wurde der Blühtrieb beim Austrieb schon von den Blattläusen dezimiert. Aber in 2014 hat sie wieder voll geblüht und hat eine beeindruckende Grösse erreicht, von der Blattrosette bis zur letzten Blühte misst sie doch 55 cm und hat so zirka 40 Blüten. Die Jahre, wo die Riemenzunge blüht sind generell gute Weinjahre. wir dürfen hoffen!

17. April 2014 Schon vor 2 Jahren haben wir eine Parzelle von 2200 m2 in Delémont mit Flurnamen Dos le Varnet gekauft. Ende Februar haben wir gepflügt und gestern haben wir gefräst und eine Buntbrache für 6 Jahre gesäht. Während 3 Jahrzehnten hat die Familie Max Goetschmann und Dubosson, beide Lehrer in Porrentruy, diese Parzelle bearbeitet, traditionelle intensive Ausbeutung mit viel Kunstdünger, Herbiziden und chemischen Pflanzenschutzmitteln. Es ist nicht möglich sofort auf eine Bio-Kultur umzuschwenken, somit wollen wir während 6 Jahren Buntbrache diese Parzelle in die Bio überführen. Wir hoffen nun, dass es bald regnen wird, damit die Samen quellen und Keimen können.

16. April 2014 Endlich ist unsere Zufahrt perfekt gemacht, denn im Januar wurde der Koffer des Weges gemacht und heute konnte der Asphalt gelegt werden. Nun können alle Kunden, Freunde und Weinliebhaber sauber zum Haus fahren. Merlin hat sich über die grossen Maschinen gefreut...

15. April 2014 Na, endlich ist es geschafft, alle Reben sind angebunden und auch der erste Mulching-Schnitt ist überall gemacht. Zum Glück sind die Nächte so kalt...

5. April 2014 Auch in Liesberg ist fertig geschnitten, die Reben machen rasch vorwärts, Muscaris z.B. hat schon Blätter hervorgebracht...

Muscari racemosum, die Weinbergshyazinthe, ist spontan seit einigen Jahren in den Reben von Monsevelier heimisch und blühen früh im Jahr.

1. April 2014 In Montsevelier ist der Rebschnitt zu Ende. Frühe Rebsorten haben schon angefangen zu Tränen, spätere sind noch stabil. Die warmen Tage lassen die Reben spriessen. Es bleibt nur noch das Anbinden.

19. März 2014 Natacha Gigandet, Studentin der Universität Neuenburg und von Agroscope Changins, hat seine Masterstudie angefangen zum Thema: Analyse und Kartographie der jurassischen Weinbergsböden. Als vergleich wird sie die Rebsorte Cabernet Jura 5-02 mit verschiedensten Unterlagen nehmen, da diese in allen Rebbergen im Jura gepflanzt wurde. Sie wird mittels Pürkhauer Bodenproben nehmen, differenzierte Analysen der Bodenbestandtele machen. Wir werden Sie mit allen notwendigen Informationen unterstützen. 

13. März 2014 Der Rebschnitt ist auch in Ötlingen schon ferig auf beiden Parzellen. Durch die milden Temperaturen und das schöne Wetter haben wir ein sehr frühes Jahr, 3 - 4 Wochen Vorsprung auf Normaljahre, die Magnolien und Forsythien blühen schon eifrig...

6. März 2014 Der Rebschnitt geht schnell voran. Der Rebschnitt füllt unser Kalender zu 100% aus und schon ist die 1. Parzelle in Liesberg fertig.

2. März 2014 Wir haben ein erstes Mal an dem sonntäglichen Flohmarkt in der Markthalle in Basel teilgenommen, aber bei so viel Sonne und Wärme blieben die Besucher fern...

24. Februar 2014 Die Kellerkontrolle wurde durch den Kantonschemiker Dr. Schafroth durchgeführt. Es kam zu keinen Beanstandungen, im Gegenteil wurden wir gerühmt wie genau bei allen Gebinden alle Angaben zu den verschiedenen Handlungen gemacht werden. Wer interessiert ist, eine Kopie des Prüfberichtes zu erhalten, kann diesen bei uns schriftlich oder telefonisch anfordern.

30. Januar 2014 Ich bin für 3 Wochen nach Kamerun geflogen, um dort einiges zu erledigen: zuerst war die Beerdigung des Bruders von Jacqueline und als Familienoberhaupt durfte ich dort nicht fehlen. Danach hatten wir eine riesige Familienzusammenkunft, wo wir so einiges beschliessen mussten. Und schlussendlich mussten wir noch für unsere Geschäfte schauen, da wir einen Brocante-Laden führen, Bauland kauften und Häuser renovieren etc.

27. Januar 2014 Wir haben 1000 Liter Saphira Grundwein an Reinecker Sektkellerei Auggen in Deutschland geliefert, um uns damit 1450 Flaschen Crémant Bio du Jura Suisse zu machen. Dies ist nach Zollbestimmungen eine passive Veredelung unseres Bio-Weines.

17. Januar 2014 Jacqueline Buser hatte Ihren Geburtstag und an diesem Tag genau haben wir die NW-Schweiz in Lörrach im Dreiländermuseum an der Museumsnacht in Basel vertreten. Das Convivium Slow food Lörrach hat uns dazu eingeladen. Alle haben Jacqueline herzlichst gratuliert und haben unsere schwarze Perle in den Kreis der Dreiländerwinzer aufgenommen, mit einem Crémant de Baden... Die Veranstaltung wurde rege besucht und wir konnten in diesem schönen Rahmen tolle Kontakte knüpfen.

12. Januar 2014 Die Früchte sind nun gebrannt, der Treber hat sehr gut gegeben, Damassine und Framboise wurden wunderschön. Wenn der Schnaps gelegen und gereift hat, werden wir ihn allen vorstellen

8. Januar 2014 Die Firma Creusillon hat den Zufahrtsweg und rund um die Kellerei und ums Haus angefangen, den Weg zu teeren, wir versanken diesen Winter im Morast, da der Winter doch so warm und feucht war. Wir sind froh, dass endlich unsere Zufahrt saniert wird. Die Arbeiten schreiten schnell voran.

31. Dezember 2013 Wir wünschen allen, dass 2013 uns ermöglichte, geistig und emotionell weiter zu kommen, dass alle Probleme gute Lösungen gefunden haben und dass die Ausarbeitung der Lösungen Spass gemacht hat und allen spirituell weitergeholfen hat. Dass sich dieses Jahr noch in Harmonie zu Ende gehe, begleiten sie diesen Prozess mit einem angenehmen Essen und begleiten sie dieses mit einem guten Tropfen Wein, so zum Beispiel mit einem Cuvée de Saint-Martin 2006 in einem grossen Glas. Lassen sie sich Zeit, diesen Tropfen in sich zu ergehen…Prosit !!!

27. Dezember 2013 Im Durchschnitt nach 50 Tagen in der Maische wurden all die Roten nun abgepresst. Nach dieser langen Kontaktzeit konnten alle Aromastoffe aus den Hüllen herausgelöst werden, nun ist der Wein voll. Jede Rebsorte, jeder Standort und jeder Kundenposten wird separat ausgepresst, nach einem gut definierter Reihenfolge. Zuerst der Cabernet forte, da er 18° Alkohol enthält und nicht verdünnt werden sollte, danach die Kundenposten, die kleineren Sorten, danach die grossen Posten aus Montsevelier am Schluss. Jedes Los wird separat gepresst und danach ausgebaut. Jetzt geht alles nach draussen in die Kälte, damit der Weinstein ausfällen kann.

13. und 14. Dezember 2013 Der Weihnachtsmarkt in Delémont war ein Erfolg. Das Wetter war mit von der Partie und viele Leute haben sich an den Markt begeben. Viele wichtige Kontakte konnten geknüpft werden, alte Bekanntschaften aufgefrischt. Sogar Merlin konnte sich erfreuen, hat er doch mit dem Sankt Nikolaus und seinem Schmutzli treffen können.

Samstag, 7. und Sonntag 8. Dezember 2013 waren wir am Weihnachtsmarkt in St. Ursanne mit einem scönen Stand vertreten. Wir hatten wunderschönes Sonnenwetter und viele Leute haben sich interessiert, Leute von der nahen Umgebung, Jurassier von nah und weit, aber auch viele Turisten aus der Schweiz und dem nahem Frankreich. Auch der Santiglaus und sein Schmutzli sind für Merlin gekommen... ein bleibendes Erlebnis!

8. Dezember 2013 Das Edelmagazin Amina von Dezember 2013 hat eine ganzseitige Geschichte zum weiten Weg zwischen Kamerun und dem Weingarten im Jura, so hat Cikuru Batumike die Lebensgeschichte von Jacqueline Buser zusammengefasst. Wer sich dafür interessiert, kann den folgenden Links folgen: https://agencetropiques.wordpress.com/

oder

https://agencetropiques.wordpress.com/2013/12/25/jacqueline-buser-du-cameroun-aux-vignes-suisses/

si werden staunen…

6. Dezember 2013 Nelson Mandela hat uns verlassen, er hinterlässt uns so viele wichtige Erkenntnisse. Die Musik von Johnny Clegg ("Asimbonanga") soll ihn in die Ewigkeit begleiten, seine Seele soll nun ruhen können...

24. November 2013 Der Liesberger Flohmakt haben wir mit unserem Stand besucht. Diesmal mit Vinyl-Schallplatten, DVD's, Werkzeugen, Socken und vielem anderen mehr. Jedoch, obwohl eine grosse Besucherschar kam, mussten wir feststellen, dass ein Datum vor dem Zahltag schon sehr fest auf den Umsatz drückt...

17. November 2013 Der Martini-Markt in Porrentruy war wieder sehr erstaunlich, denn jung und alt, Jurasser von hier und von dort, Schweizer und Franzosen stürmten den Martini-Markt. Es ist unglaublich welche Anziehungskraft dieses Fest doch hat. Natürlich innerhab des historischen Zentrums von Porrentruy ist das Ambiente so schön zum festen... somit konnten wir wieder viele neue Konsumenten für unsere Jurassischen Weine finden!

31. Oktober 2013 Die Degustation bei Nico Viougas und seinem schönen Laden "carrémentvin" in Delémont war ein ganz tolle Sache. Er hatte schöne Imbissplatten vorbereitet und dazu unsere Weine vorgestellt. Nebst den technischen und , alles war so organoleptischen Diskussionen über den Wein sind sich alle Teilnehmer viel näher gekommen, eine warme angenehme Athmosphäre. Nun wird er unsere Weine in Delémont verkaufen, seine Kompetenz ist unbestritten, gehen sie mal bei Ihm vorbei!

27. Oktober 2013 Das Winzerfest war absolut perfekt: Im letzten Moment musste der Musiker Francis Lachat absagen, aber der Zufall wollte, dass 3 afrikanische Musiker direkt aus einem Kirchenkonzert kamen, die Instrumente aufstellten und uns bis spät in die Nacht begleiteten! Sie haben wunderschöne Musik gemacht, von afrikanischer traditionellen Musik bis Eric Clapton und haben dazu eine tolle Ambiance gezaubert. Es war ein memorables tolles Fest. Wir bedanken uns bei allen geladenen Gästen!

22. Oktober 2013 Die Lese ist fast vorbei. Die Roten haben doch noch stattliche Werte erreicht, zuerst 89° in Liesberg, dann 94 und 95° Oechsle in Montsevelier, dies bei korrekten Quantitäten. Die Weissen, speziell der Gutedel waren wenig zuckrig mit nur 70 und die Muskate von Montsevelier mit 80. Es verbleiben nur noch ca. 300 kg draussen, der Millot-Foch (85-2), der Triumpf vom Elsass und der Prior, denn die haben noch schönes Laub und können sich noch entwickeln. Wir werden sie in der Woche vom 28. bis 1. November vor dem Schnee holen! MERCI DEM HERRGOTT FÜR DIESE SCHÖNE ERNTE!!!

3. Oktober 2013 Die Traubenlese hat auf den Parzellen des ehemaligen Bistum Basel in Ötlingen angefangen. Wir haben 700 kg Gutedel gelesen, 3 Linien, und det Zuckergehalt ist schwach, unter 70° Oechsle. Noch nie in den letzten 30 Jahren haben wir so spät mit der Lese angefangen. Der Gutedel liebt nicht speziell die hohen Oechsle, aber die Traubenreife mit einem niedrigen Säuregehalt, wir werden diese Maxime überprüfen, denn die Trauben waren reif. Die Trauben waren sehr sauber, ohne jegliche Fäulnis. Bei der nächsten Gelegenheit werden wir weiter dort machen, wo wir stehen geblieben sind, danach geht es an die frühreifen Sorten von Montsevelier.

30. September 2013 Heute haben wir die Zwiebeln der 2. Generation von Crocus sativus gepflanzt, der Krocus, welcher den Safran an den 3 Stempelfäden produziert, auf ca. 40 m2. Unsere alte Plantage hat von 2002 bis in diesen Frühling 2013 Jahr für Jahr produziert, diese Zwiebeln kamen aus Mallorca. Die neuen Zwiebeln stammen vom Gâtinais, Gebiet südlich von Paris. Die Blüte sollte so Mitte bis Ende Oktober dauern und wir sind schon gespannt, wieviel Safran wir da ernten können…

... als das Publikum da war

21. und 22. September 2013
Der 26. Bio Markt von Saignelégier war ein Vollerfolg. Das Wetter hat sich von der besten Seite gezeigt mit viel Sonne und Temperaturen von 25° C bei 1000 m üM. Das Ambiente war fantastisch, das Publikum so sympatisch, sehr engagiert für gesunde Nahrung und das Dekor so schön, die Animationen so adäquat und passend, die Organisation perfekt. Das Publikum hat sich massenhaft nach Saignelégier begeben! Unsere Freunde der guten Bio-Weine waren zahlreich gekommen, wir danken Ihnen! Unser Stand wurde sehr gut aufgenommen und bestürmt, meine Frau und ich hatten meist nicht genug Hände und Arme, um alle Wünsche unserer lieben Kunden zu erfüllen. Wir werden nächstes Jahr wieder kommen, wir freuen uns schon darauf!

Bevor das Publikum kam...

8. September 2013 Die Zuckerkontrolle in Ötlingen gat heute folgendes ergeben:
* Chasselas 64° Oechsle
* Saphira 70°
* Solaris 81°
* Helios 72
* Cab Jura 5-02 75°
* Cab Carbon 55°
* Pinot noir 76°, Pinot gris 55°
* Regent 62°
Die Roten haben einen beträchtlichen Rückstand, die Weissen auch, jedoch ca 10 Sonnentage reichen aus für die Ernte.

18. August 2013 Der Sommer 2013 hat uns Wärme, Sonne und manche gute Gewitter gebracht. Das Resultat: die Reben haben einiges nachgeholt, was der kalte Frühlich verbrochen hatte und zur Zeit sehen wir, dass die resistenten Cabernet schon die Farbe wechseln. Die Statistik des Farbwechsels besagt folgendes in Montsevelier bzw. in Liesberg:
2005: 5. August 2005
2006: 8. August 2006
2007: 26. Juli 2007
2008: 26. Juli 2008
2009: 6. August 2009
2010: 18. August 2010
2011: 18. August 2011
2012: 18. August 2012
2013: 18. August 2013
Somit sehen wir, dass sich 2013 in die Reihe der letzten 4 Jahre begibt und es kann noch ein hervorragender Jahrgang werden, wenn wir einen Herbst wie 2011 haben, denn die Reben sind sehr gesund, obwohl gar nie gespritzt wurde, die Beblätterung ist sehr gut entwickelt und Trauben sind gross und sauber... unsere ganze >Hoffnung liegt bei einem schönen Herbst, alles ist in seinen Händen!

8. August 2013 BioSuisse hat einen interessanten Newsletter publiziert, hier für Sie auf unserer Internet-Seite:


"Bio soll nicht nur hochwertige Nahrungsmittel hervorbringen, es soll auch den Naturraum schützen und den Geist des Konsumenten erfüllen, denn dieser soll wissen, dass er damit dem Produzenten ermöglicht, die Natur auch für die nächsten Generationen mit einer unglaublichen Artenvielfalt zu erhalten," sagt Biowinzer Martin Buser. Dieses prachtvolle Beweisexemplar für Biodiversität schickt er uns aus Liesberg BL.

Wie seine nahezu 200 Knospe-Winzer-Kollegen in den unterschiedlichsten Regionen der Schweiz, verzichtet Martin Buser ganz auf chemisch-synthetische Pestizide und Kunstdünger. Die Böden können ihren ursprünglichen Charakter wahren, die Bodenfruchtbarkeit wird gestärkt. Er pflegt seinen Weinberg auch mit Einsaaten, um Nützlinge zu fördern, statt das Unkraut unter den Rebstöcken mit Herbiziden abzutöten. Grosszügige Ökoausgleichsflächen in Form von Magerwiesen, Trockenmauern, Hecken und Bäumen stellen zusätzlichen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen bereit. Für Insekten, Vögel, Eidechsen und andere Kleintiere entstehen so Schlupflöcher und Brutplätze, was wiederum hilft, Schädlinge unter Kontrolle zu halten. "Heute sind wir soweit, dass man kaum mehr mähen kann, ohne dass Orchideen im Heu landen", stellt der Winzer fest. Martin Buser ist da angekommen, wo er vor Jahren hin wollte, denn wo sich noch 1999 Mais-Monokulturen ausbreitete und mit Roundup der Natur zu Leibe gerückt wurde, hat er beharrlich auf Natur gesetzt. Die Wahrheit des Bioweines liegt eben auch darin: Genussvolles mit Sinnvollem verbinden.

29. Juli 2013 Bis jetzt ist der Juli 2013 sehr warm ausgefallen, trotzdem sind die Nächte angenehm kühl geblieben. Das hat zwar das Wachstum sehr gefördert, aber die Nächte haben den echten Mehltau sehr gebremst. Somit war der Oïdium-Druck nicht so stark, so dass wir noch überhaupt keine Spritzung bei den resistenten Sorten machen mussten, aber auch nicht bei Cabernet Jura, welcher gegenüber Oïdium sehr sensibel ist.
Die Blüte war um den 10. Juli und dies bei besten Bedingungen. Die Beeren entwickeln sich schnell und bis 1 bis 2 Wochen wird der Zucker einschiessen. Die Reben haben sehr viele Gescheine entwickelt, also viele Trauben im Herbst. Zum Glück waren wir vom Hagel verschont. Da die Beblätterung sehr schön ist und alles sich gut entwickelt, können wir an eine gute Ernte noch glauben...

20. Juni 2013 Das Gewitter von 18 Uhr hat nich nur Böen von 115 kmh, sondern auch Hagel in Liesberg gebracht. Durchlöcherte Blätter und abgeschlagene Triebe sind zu verzeichnen.

Mähwiese

Anancamptis pyramidalis

Samstag Morgen, den 15. Juni, habe ich angefangen, die Wiesen unter kantonalem Vertrag zu mähen und bei diese Tätigkeit sind sooooo viele Gedanken durch den Kopf gegangen.

Bio ist nicht nur hochwertig für die Lebensmittel, die entstehen, sondern sollte auch ein Einklang mit der Natur sein. In all den Jahren, seit 1976, versuchte ich immer nur der Natur zu entnehmen, was sie selbst preisgibt, habe von je her total auf Kunstdünger verzichtet, auf alle Massnahmen, welche den Boden erodieren, die Struktur zerstören und in den letzten Jahren glaube ich, habe ich dabei sichtlich Erfolg damit.

Als Beispiel füge ich an (siehe Bilder Orchideenwiese) die Wiese in Steinmatten in Liesberg. Vor meiner Zeit war sie schon als Öko-Wiese angemeldet, jedoch wurde versteckt immer wieder gedüngt. Heute, nach 4 Jahren ohne jeglichen Dünger und abführen der organischen Substanz sind wir nun soweit, dass man kaum mehr mähen kann, ohne dass viele Orchideen im Heu landen. So habe ich ein Band von 2m auf 65 m belassen, um auch aufzeigen zu können, wie artenreich Mähwiesen werden können. Zu Hauf hat sich Anacamptis pyramidalis eingebürgert, im Frühjahr hatte es Orchis morio darauf, hinter der Hecke, Orchis mascula und wenn man es genauer genommen hätte, wären noch einige Orchidaceen dazugekommen. Aber auch Dianthus carthusianorum erquickt das Herz etc. Die Falter saugen auf der Esparsette, auf dem Hauhechel, auf der Skabiose, die Echsen verstecken sich in diesem Band, sogar die Juraviper hat dort sein Refugium vor den Traktormaschinen gefunden.

Dort glaube ich, bin ich ans Ziel, welches mir vorschwebte, angekommen.

Nun zum Rebberg in Lesberg: Mit Frau Sattler (Ebenrain) sind wir bei Regen dadurch gegangen und heute bei schönem Wetter blüht doch alles, was dazumal noch als Rosetten fristete, nach Wärme lechzte. Anbei 2 Fotos von Ophrys apifera, jedoch ist der Rebberg voll auch von anderrn Orchideen. Auch dort scheint mein Ziel erreicht zu sein. Dies zeigt doch schön, dass man Standorte, welche noch 1999 unter Maismonokultur und Dünger, bzw. Round up standen, den Weg zurück zur Vielfalt fanden.Bio soll nicht nur hochwertige Nahrungsmittel produzieren, soll auch den Naturraum schützen und den Geist des Konsumenten füllen, er soll wissen, dass er damit dem Produzenten ermöglicht, die Natur auch für die nächsten Generationen mit einer unglaublichen Artenvielfalt zu erhalten. Dies sollte auch den BioSuisse-Konsumenten eindrücklich kommuniziert werden.

Ophrys apifera im Rebberg von Liesberg

11. Juni 2013 Ja, seit einer Woche haben wir nun endlich normale Temperaturen und die Reben haben nun auch zu wachsen angefangen, sowohl in Ötlingen wie auch im Jura haben wir trotzdem einen immensen Rückstand gegenüber dem Durchschnitt der letzten 12 Jahren. Dieser rekordkalte Frühling hat nicht nur die Süddeutschen und Schweizer Reben beeinträchtigt, sondern im ganzen Westeuropa: normalerweise wird im Bordeaux-Gebiet so um den 15. Mai eingefädelt, heuer jedoch wurden die Arbeiter erst für diesen Montag den 10. Juni aufgerufen. Auch wir haben angefangen mit dem Einfädeln in Ötlingen, im Jura werden wir es nächste Woche tun. Somit sehen wir, dass ganz Westeuropa so zirka 4 Wochen Verspätung auf ein normales Jahr aufweist. Jetzt brauchen wir einen warmen Sommer... und wir beten , dass es eintreffen solle!

20. Mai 2013 Seit 10 Tagen ersetzen und pflanzen wir neue Rebsorten. In Liesberg haben wir die weissen Blattner-Sorten wie VB 32-07, VB 30-31, H2, H3 und der Birstaler Muskat. Die vielen Weissen Blattner haben nicht genügend rebbautechnische und gustative Vorteile und deshalb wurden alle ausgerissen und ersetzt. Dessen Wein war zu fest Paprika-Notig, die Trauben und die Beeren zu klein, die Produktivität zu schwach und beim Birstaler-Muskat ist die Resistenz zu schwach. Wir haben diese weissen Blattner-Sorten durch Muscaris Klon FR 493-87 vom Weinbau-Forschungsinstitut von Freiburg im Breisgau ersetzt. In Montsevelier haben wir die alten herkömmlichen Sorten Gewürztraminer, den Riesling x Sylvaner und auch Saphira von  Geisenheim ausgerissen. Die beiden Ersteren waren überhaupt nicht geeignet ohne Spritzmittel, Saphira war zu wenig resistent, zu anfällig einfach. Da haben wir auch durch die Freiburgersorte Muscaris Klon FR 493-87 ersetzt. Dieses Jahr haben wir die Roten Sorten erweitert und neugepflanzt: Prior Klon FR 484-87r, Cabernet Cantor Klon FR 523-89 r, Cabernet Cortis Klon FR 437-82r und Monarch Klon FR 620-26r. Speziell Prior und Cantor haben schon in Liesberg sehr gute Eigenschaften gezeigt.

12. Mai 2013 Und auch die letzte und 5. Kuh hat ein gesundes Kalb zur Welt gebracht. Alle 5 Kühe haben getragen und dies innerhalb von genau 1 Monat sind alle Kälber ohne Hilfe gesund zur Welt gekommen, eine hervorragende Leistung dieser schottischen Hochlandrinder!!! 

27. April 2013 Endlich ist der Winterrebschnitt fertig. Auch in Montsevelier sind un alle Stöcke geschnitten und gebunden, der Fühling kann kommen. Als wir wieder zu Hause in Liesberg ankamen, haben feststellen können, dass unsere Kühe wieder mit einer tollen Überraschung aufwarteten: ein kleines graues männliches Kalb ist geboren (Fortuno von vin-du-jura.ch)

21. April 2013 Dieser düstere Sonntag brachte Glück, denn am Nachmittag hat sich die Fotofalle gemeldet und es hat sich gezeigt, dass hinter den Reben von Liesberg der Luchs regelmässig hin und her geht. Hier die wunderschöne Foto:

17. April 2013 Als wir vom Reben schneiden aus Montsevelier zurückkamen, haben wir die Rinderherde nochmals beobachtet und siehe da, nochmals ist ein kleines weibliches Kalb zur Welt gekommen, sie heisst Yvonne, wie seine Gotte!

16. April 2013 An diesem Morgen sind die 2 Jagdtechniker des Kantons gekommen und haben den Ort des Vorfalles und die Überresten des Kalbes angesehen und mitgenommen. In der Nacht vom 15 auf den 16 April hat der Luchs schon wieder zugeschlagen, diesmal ein Reh, ca. 500 m westlich von unsern Kühen, also ganz in der Nähe. Im laufe des Tages habe ich eine Fotofalle hinter den Reben an einem Durchgengsstandort aufgestellt, damit man noch besser diese Sache dokumentieren kann...

14. April 2013 Früh am morgen bin ich rausgegangen, um nach dem Kalb zu schauen. Alle 5 Kühe waren sehr ruhig. Trotzdem konnte ich das Kalb nicht finden. Nach 1 Stunde habe ich das Kalb quicklebendig etwa 500 m von der Herde aufgefunden. Es wurde sofort ins Auto eingepackt, die Ohrmarken wurden angebracht und wieder zur Herde zurückgeführt. Alles unberechtigte Angst, zum Glück ist alles wohlauf. 

13. April 2013 Am Samstag Nachmittag, als ich von einem Rebschneidetag in Ötlingen zurück kam und die Rinderherde beobachtete, hatte ich die Freude ein schönes braunes weibliches gesundes Kalb zu sehen. Hoffentlich kommt das Raubtier nicht schon wieder! Doie ganze Nacht, alle paar Stunden ging ich raus mit der Taschenlampe.

12 avril 2013 Nebst dem Weinbau betreiben wir auch die Rinderzucht. Wir züchten schottische Hochlandrinder und wir haben 5 Kühe. Der Stier war leten August und September mit den Kühen auf der Weide und es scheint, dass alle tragend sind.
Seit einer gewissen Zeit schien der Termin von 2 Kühen zu nahen und deshalb wurde alle paar Stunden beobachtet. In der Nacht vom 11. auf den 12. April hat 1 Kuh gekalbt. Früh am Morgen, als ich das Futter verabreichte, habe ich beobachtet, dass diese Kuh leer ist, aber ein Kalb habe ich nicht gesehen. Nach langer Suche habe ich dann die Hinterbeine abgefressen aufgefunden. Vom Kopf, den Vorderbeinen und dem Rumpf war nichts zu finden. Schaut das dramatische Bild der Überbleibsel des schwarzen Kalbes.
Nur ein grosses Raubtier ist fähig ein Kalb von über 22 kg in Anwesenheit der Kühe zu schlagen, so herzurichten und abtransportieren.
Sofort habe ich den kantonalen Jagdverantwortlichen und den Leiter der kantonalen Umweltbehörde benachrichtigt, aber auch info@kora.ch, Urs Breitenmoser und alle Kontakte auf www.kora.ch, die offizielle Anlaufstelle des Bundes für Schäden durch Grossraubtiere wie der Luchs oder der Wolf.
Leider muss ich feststellen, dass all diese Dienste nur während den Bürozeiten tätig sind, denn bis Sonntagaben hat noch niemand ein Lebenszeichen gegeben. Irgendwie kommt uns diese Situation zum Schutze der Raubtiere als Hobby von par Leuten vor, welche nur zu Bürozeiten etwas von diesem Thema hören wollen. Die Züchter jedoch, welche ein Tier verlieren, die stehen alleine im Regen draussen, man fühlt sich verschaukelt.

4. April 2013 Jeden trockenen Tag haben wir genutzt, um den Rebschnitt vorwärts zu treiben und hoffen, dass wir bald fertig sein werden...

2. April 2013 Wir haben ein kleines Waldstück diesen Winter verjüngt und haben 60 kubik geschlagen, davon 52 Kubik Bauholz. Hier ist gerade Thiérry Schluchter am Langholz aufladen, um es zu unserem Sagerfreund Pierre Frieder nach Courcelon zu führen. Dort wird es dann so zersägt, damit wir einen neuen Hangar in Liesberg bauen können... so ist de Kreislauf!

Hier ist Raphaël Bottazzini, Schlag-zeuger der Gruppe END

Alternativ-Rock-Band END in der Kaserne Basel am 27.3.2013

27. März 2013 Von unserem Cousin, Sohn der Schwester unserer Mutter Eva, Raphaël Bottazzini sind wir zum ersten Mal zu einem seiner Konzerte eingeladen worden. Wer den Sound von ehemals Emmerson, Lake and Pallmar liebten, sollten unbedingt mal an ein Konzert von END gehen, denn der Sound ist sehr ähnlich. Raphaël ist ein super Schlagzeuger, die Gruppe END ist eine Freundesband, die seit sie 5 Jahre alt waren zusammen sind. Das Konzert war in der Kaserne Basel vor 250 Zuschauern, ein Vollerfolg.

Blattrosette von Ophrys apifera kommen nach der Schnee-schmelze hervor, d.h. je nach Jahr Januar bis März, heuer im März!

24. März 2013 Der Rebschnitt geht gut vorwärts und wir haben einige Überraschungen:

Die gute Überraschung ist, dass schon viele Orchideen ihre Blattrosette ausgetrieben haben, viel mehr als letztes Jahr. Leider sind sie nicht dort, wo wir über die letzten 3 Jahre erst ab Mitte Juli gemäht wurde, sondern dor wo regelmässig gemulcht wurde. Wir haben bis jetzt 15 Rosetten von Ophrys apifera, einige von Orchis morio. Dieses Jahr möchten wir am 8. und 9. Juni 2013 ein Orchideen-Fest in Liesberg im Rebberg feiern, genaueres werden wir später verkünden.

Die schlechte Überraschung ist, dass die weniger resistenten Rebsorten auch weniger kälteresistentes Holz produzierte und somit ist es oft schwierig, schönes Holz für heuriges Jahr zu finden. Sicher wird die Produktivität darunter leiden.

4. März 2013 Endlich hat die Regenzeit eine Pause gemacht und der Kühlschrank auch, so können wir nun den Rebschnitt voran bringen. Es war heute sehr frühlingshaft und hat uns schnell weiter gebracht ...

15. Februar 2013 Noch konnten wir noch nicht substantiell an den Rebenschnitt gehen, das Wetter war noch nicht hold ...

6. Februar 2013 Leider ist meine Gotte Erika Schaub-Frey am 29. Januar 2013 von uns gegangen, alle trauern um Sie und Sie wird in manchen Herzen weiterhin überleben und täglich neu in den Erinnerungen erscheinen.

Anfang der 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts, bzw. im letzten Jahrtausend, waren Erika und meine Mutter Evi Buser-Vonarburg viel gemeinsam unterwegs und es kam nicht von irgendwo, dass meine Taufe auf den 12. Oktober 1954 verschoben wurde, damit Erika dazumal 18 werden konnte, um auch rechtsmässig meine Taufpatin zu werden. Ja mein Gotti, wir hatten gemeinsam so etwa alles gemacht, was ein junges Gotti mit einem kleinen Göttibueb machen kann. Vom Zolli, Museen, Gartenbädern, Ausflügen, Picknick, Korbball-Turniere, Familienfeste bis zu Shopping-Touren, sehr intensiv war diese Zeit. All diese Korbballabendteuer... meine Mutter Evi spielte bei Bell, Eggi bei Geigy dazumal und meist gab es zwischen beiden Halbfinal oder Finalbegegnungen. Ich dazwischen wusste nicht wen ich unterstützen sollte ...

Erika hatte noch lange weder Familie noch Kinder, deshalb wurde unsere Beziehung auch so sehr intensiv. Auch die Distanz zwischen Basel und dem Jura konnte da nichts unterbrechen. Jedes Jahr gingen wir gemeinsam über die Herbstmesse, da es die Zeit meines Geburtstages war. Auch als Erwachsener hatte mir mein Gotti jedes Jahr ein Mässpäggli gesendet, immer mit einem wunderschönen Begleitwort, Ausdruck von einer gegenseitigen innigen Liebe. Das letzte Mässpäggli habe ich noch Anfangs November 2012 erhalten, mit einem sehr herzlichen Begleitwort an Merlin (solle das Päggli mit Merlin teilen)... was ich au tat.

Seit dem Tod von meiner Mutter kam Eggi, mein Gotti, immer wieder auf Besuch, um ans Grab meiner Mutter zu gehen und danach wurde immer ein grosses Fest losgetreten. Auch 2012 kam s'Gotti Anfang Juli und wir haben draussen bei schönem Wetter getrunken, gegessen und viel geplaudert, Erinnerungen aus alten Zeiten ausgetauscht, Zeiten in welchen die beiden Töchter noch nicht auf der Welt waren, sehr zentrale Jahre im Leben von Erika Schaub, Jugendjahre, Flausenjahre, Jahre der Freiheit.

Unser letztes Treffen mit meinem Gotti hat am 6. Januar 2013 stattgefunden, die Einweihung von Yvonne's neuem Haus in Laufenburg. Alle habt ja die schönen ungezwungenen Bilder erhalten und sicher feststellen können, mit welcher Wonne Eggi die Nähe zu Merlin, zu meiner Frau Jacqueline und zu mir fand und auslebte. Sie hatte sichtlich sehr grosse Freude und hatte es genossen, den kleinen Merlin zu "schösselen" und Jacqueline zu "druggelen".

Wenn man die Zeit zurück rechnet sind es jetzt doch 58 Jahre, wo s'Gotti mich und später ich s'Gotti begleiten durfte. Rückblickend muss ich feststellen, dass wir nie ein Zwistthema hatten, nie Meinungsdifferenzen. Offenbar konnte Sie wie ich den andern in Freiheit leben lassen, ohne jegliche moralische Anmahnungen und Vorwürfe zu formulieren. Und so ist Sie nun gegangen, in ihrem inneren Frieden.

Jeder soll nun in diesem Sinne seinen Trauerweg machen und wir kondolieren (cum dolore = miteinand schmerzen) all jenen Personen, die echt und tief Erika Schaub in Ihrem Leben geliebt haben. Unser Beileid auch an Edi Schaub.

31. Januar 2013 Der Winter ist nicht sehr kalt, ein wenig Schnee, viel Niederschlag, viel Wind und einige gefrorene Nächte, ein Super Wetter, um die Buchhaltung auffrischen und im Wald kleine Bäume für das Brennholz fällen.
Ganz per Zufall bin ich auf eine Zwangsversteigerung von Landwirtschaftsparzellen in Courroux gefallen. Die Eine hatte eine Fläche von 5 ha, die andere 2.3 ha mit einem Hangar von 20 x 25 m darauf. Leider wurde die grosse Parzelle für 400'000 CHF (9.- / m2 mit den Nebenkoste bzw. Handänderung) gesteigert und dadurch wurden die andern Parzellen zurückgezogen.
Wir wollten diesen Hangar für eine gemeinsame Kelterinfrastruktur gebrauchen, damit alle Winzer der Gegend dort kostengünstig keltern können. Leider müssen wir für dieses Projekt noch ein wenig abwarten, um eine andere Gelegenheit zu finden.

31. Dezember 2012 Zusammenfassung vom 2012:
2012 war wirklich ein Jahr zum vergessen, denn die Natur hat uns nicht verschont. Am 16. auf den 17. Mai hat es -4° in die Gescheine gefroren, Anfang Juni hat es mehrmals in alle Parzellen gehagelt und danach hat es jeden 2. Tag geregnet so dass wir statt 650 mm Niederschlag über 3000 mm erhielten. Was der Frost und der Hagel nicht gerafft hatte, haben im Herbst die Wespen und die Vögel davon getragen und somit haben wir statt 10'000 kg nur gerade 1200 kg geerntet. Am 1. Juli haben wir eine Degustation in den Reben von Montsevelier durchgeführt und vom Morgen um 6 Uhr bis abends hat es nur 1 Mal geregnet, am 1. August das selbe Bild. Am 27 OKtober hatten wir 25 cm Schnee erhalten, genau soviel, dass die treue Kundschaft kaum zum Hof ans Winzerfest kommen konnte. Der Martini-Markt in Porrentruy ist vollends ins Wasser gefallen, da hat es doch 10 Tage ohne Unterbruch geregnet so dass nur ein Bruchteil der Leute kamen, der Weihnachtsmarkt Mitte Dezember in Delémont das Gleiche. Das schlechte Wetter hat uns nun während des ganzen Jahres auf Trab gehalten, deshalb hoffen wir, dass 2013 uns wieder hold sein wird.

28. November 2012 Während den sonnigen Tagen der letzten beiden Wochen konnten wir mit dem Rebschnitt anfangen und währen den weniger sonnigen Tagen haben wir die weissen Weine für unsere Weihnachtskunden abgefüllt...

19. November 2012 Der Martini-Markt von Porrentruy ging gestern zu Ende und dort hatten wir die Chance, unsere Weine aus dem Jura den lokalen, wie auch den anderen Besuchern bekannt zu machen. Es war ein Riesen-Erfolg, wir waren von Zeit zu Zeit wie überrumpelt von den Interessenten... wir werden auch ächstes Jahr teilnehmen!!

12. November 2012 Das Martinifest in der Ajoie und sein bekannter Martini-Markt in Porrentruy ist wie ein Geschenk Gottes. Es herrscht dort eine sehr liebevollese und warmes Ambiente und genau in solch schwierigen meteorologischen Situationen zeigen sich die lokalen Bewohner mit einem grossen Herz. Mit unserem Weinstand www.vin-du-jura.ch wurden wir empfangen wie ein verlorener Sohn, der wieder in seine ursprüngliche Heimat zurückkehrt. Ja, meine Schulkameraden, Freunde und Bekannte haben uns eine herzliche Rückkehr beschert. Ja, es ist Nostalgie, welche mich geleitet hatte, die "Cuvée de Saint-Martin" als Rot- und Weisswein zu schaffen, speziell geschaffen für das bekannte Martini-Menü in der Ajoie, um meine Herkunftn und dieses wichtige Fest im Jahr zu honorieren. Der Erfolg unserer Weine hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind mit den"Vielles Vignes de Montsevelier", d.h. dass wir Qualität vor Quantität setzen und ohne Chemie nur noch hochresistente angepasste Rebsorten wählen und anbauen, welche dem lokalen Mikroklima entsprechen.

28. Oktober 2012 Das Winzerfest war wiklich ein wunderbarer Erfolg, denn es haben sich dort eine grosse Liebhabergemeinde zusammengefunden.
Wir sind absolut oberglücklich, euch immer zu den geladenen Gästen zählen zu dürfen. Heute habe wir sehr empfunden, dass alle Anwesenden wie über eine geistige mentale Einheit verfügten, es war wie eine sehr seltene Friedensinsel, keine Gehässigkeiten, keine Kontroversen. Bin der Meinung, dass wir eine schöne Bruder- bzw. Schwesternschaft gebildet hatten, keine Hierarchie, keine Über- noch Untermenschen, alle in die gemeinsame Richtung, so richtig slow food, tiefgründig, umsichtig und nachhaltig, eine schöne Zusammengehörigkeit, über Nationalitäten, Rassen, Herkunft, Alter etc. Möchte es mit euch noch lange so erleben dürfen... habt gemeinsam eine schöne Zeit
Liebe Grüsse Martin und Jacqueline

16. Oktober 2012 Fertig mit der Traubenlese: Die Qualität war gut, die Quantität war katastrophal. 2011 haben wir über 8 t gelesen, 2012 knappe 1500 kg, dies sagt alles, aber wir freuen uns auf das Winzerfest und da wir noch so einiges im Keller haben, werden unsere Freunde und Kunden nicht verdursten...

6. Oktober 2012 Der erste Lesetag in Montsevelier hat erstaunliches gezeigt: Saphira hatte 95° Oechsle, dies ergibt einen Wein mit nahezu 13°Vol, dann die frühen Muscattrauben hatten 101° Oechsle, ergibt also einen Wein mit 13.5° Vol,, kräftige Weine mit Körper. Die Quantität ist enttäuschend, aber wir werden damit leben müssen.

5. Oktober 2012 Kennen Sie Isabelle Bratschi? Nein? Ja, dann müssen sie die paar folgenden Linien lesen! Isabelle Bratschi und ihre Kollegin Laurence Margot haben ein Buch geschrieben, welches 36 traditionelle Rezepte der 6 frankophonen Kantone beschreiben unter dem Titel "Histoire de goûts" (Geschichte des Geschmackes). Für die jurassischen Rezepte hat sie sich an Martin Buser gewandt, um die Paarung des Rezeptes mit dem Wein vorschlagen zu können. Ich bin überzeugt, dass die Auswahl der Paarung Essen und Wein auch Ihren Geschmack treffen wird, denn alle Rezepte haben wir schon ausgeführt und mit den vorgeschlagegen Weinen verkostet. Es handelt sich um ein wunderschönem Werk, dieses Buch "Histoires de goûts"....

3. Oktober 2012 Bis heute haben wir noch keine einzige Traube geerntet, weder in Monsevelier, noch ums Haus in Liesberg, noch in Ötlingen. Heute Morgen wollten wir anfangen, noch bevor wir alles im Transporter hatten, hat es wieder mit regnen angefangen. Noch nie hatten wir 3 Tage hintereinander trockenes Wetter. Es braucht 2 Tage zum abtrocknen und 1 Tag zum lesen, lieber och länger damit man noch mehr lesen kann. Wir leben einen schlechten Weinherbst...

20. September 2012 Die Weinlese sieht heute folgendermassen aus:
In Montsevelier sind die Roten gedeckt mit einem Netz auf Höhe der Trauben und diese haben momentan einen Schnitt von 65° Öchsle. Das Laub ist schön und wir können bis in 3 - 4 Wochen 90° erwarten. Die Weissen wurden grössten Teils durch Vögel, Wespen und Füchse gefressen, wir erwarten eine geringe Lese.
In Liesberg ist eine fast identische Situation wie für die Roten in Montsevelier. die Weissen stehen noch schön da und werden bis in 2 Wochen einen guten Zuckerwert aufweisen.
In den Rebparzellen des Zehnten des Fürstbischofs in Ötlingen sind die Roten total dezimiert von Peronospora, der Gutedel hingegen reift schön heran, hat ca. 70° Oechsle im Schnitt, Solaris überschreitet 100° und Saphira ist bei 90° bei schöner Quantität.

19. September 2012 An diesem Tag hatte Martin Buser eine Unterredung mit dem Director der Forschungsanstalt für Weinbau in Freiburg im Breisgau, mit Prof. Dr. Volker Jörger, um die neue Politik zu definieren, wie die resistenten Rebsorten besser in der Weinwelt vertreten sein können. Wir mussten gemeinsam feststellen, dass der Club PIWI international überhaupt nicht mehr repräsentativ für die Promotion der Weine und der modernen Rebsorten ist. Diese Gruppierung ist zu einem seneszenten Club mutiert, welches sich an Treffen bebauchnabelt und weltweit keine Repräsentativität geniesst. Es ist so, dass PIWI international weniger als 3% der Weinproduktion ausmacht und in diesen 3% wenger al 1% haben, also eine Repräsentativität von weniger als 0.3 Promille. Nur die deutschsprachigen Länder sind abgedeckt (Schweiz, Österreich, Deutschland und Ungarn). Somit haben Prof. Jörger, andere Wissenschaftler und Forscher, und meine Wenigkeit beschlossen, ein Netzwerk der ampelographischen Forschung Richtung Resistenz aufzubauen, welche folgende Forschungszentren einbezieht: Montpellier (F), Bordeaux (F), Colmar (F), San Michele (I), Ungarn, Österreich, Iprevitis (CH) und Spanien. Damit haben wir eine Repräsentativität von über 50% der weltweiten Weinproduktion und 80% von Europa. Die Kontakte sind geknüpft und noch diesen Herbst werden wir einen Vertrag für eine Zusammenarbeit mit all diesen Institutionen unter Dach und Fach ausarbeiten und unterzeichnen. Dort wird definiert wie Pollen untereinender vertrieben wird, der Austausch von Augen, von Pflanzgut und das Ziel ist es für einen Grossteil der heutigen Vitis vinifera-Sorten alternativen, welche resistenter sind, anbieten zu können. Auch müssen die Pflanzflächen vergrössert werden. Wir denken dass Ende 2013 gegen 10'000 ha gepflanzt sein werden, dies in all den beschrieben Gebieten. Wir glauben an den Erfolg, denn die europäische Union hat sich um Ziel gesetzt, alle landwirtschaftlichen Sektoren bis in 2 Jahren um Wege anzuhalten, um weniger Biozide zu verbrauchen und weniger CO2 zu produzieren. Diese Ziele im Weinbau können nur mit resistenten Rebsorten erreicht werden. Somit sind wir auf dem richtigen Weg.

15. September 2012 Dieses Jahr ist schon problematisch auch für resistente Rebsorten (PIWI). Peronospora (falscher Mehltau) und Oïdium (echter Mehltau hatten beste Bedingungen zur Entwicklung durch die hohe Feuchtigkeit begleitet durch hohe Temperaturen. Die resistentesten Rebsorten sind Muscaris und SDolaris für die Weissen, Cabernet Cortis und Prior für die Roten. Ganz schlecht sehen Saphira (Geisenheim) und die gesamten Züchtungen von Valentin Blattner, so z.B. Cabernet Jura oder JU25 haben fast alle Blätter verloren, bleiben noch ein paar Geiztriebe, welch noch grün sind. Unter diesen Umständen werden die wenigen Trauben nicht reif ... Dieses Jahr ist schon ganz speziell, denn im Frühlinh hatten wir Nachtreife mit -3° noch Ende Mai, im Juni Hagel überall, der Rest des Sommers nass und warm und jetzt ist der Herbst auch noch zu feucht. Was soll da noch richtig reifen?

4. September 2012 Der diesjährige Rundgang in den Reben der Forschungsanstalt Freiburg im Breisgau auf dem Blankenhornsberg hat die Realität der Resistent verschiedenster PIWI-Sorten gezeigt, vor allem dort wo 0 Spritzungen und Pflanzenschutz ausgebracht wurde.
Die resistentesten roten Rebsorten waren Prior, Cabernet Cantor und Cabernet Cortis, kaum Befall und einige Einschusslöcher von den Pilzen, welche erfolgreich eingebettet wurden und verschwanden. Hingegen Cabernet Carol, Carbon, Monarch und andere sahen bedeutend weniger schön aus.
Bei den Weissen sind die beiden Solaris und Muscaris die besten, alle andern wie Johanniter, Bronner, Souvignier gris sahen eher kläglich aus.
Die diesjährige Verkostung hat sehr interessante Weine aus PIWI's gezeigt, obwohl es sich um Kleinstvergärungen handelte. Bei grösseren Mengen wie bei den Winzern ist die Qualität noch bedeutend besser. Es war viel versprechend. Prof. Volker Jörger, Direktor der Forschungsanstalt hatte mal wieder die kompetenten Worte gefunden, um die neuen Züchtungen erfolgreich bei dem Publikum zu "verkaufen".

24. August 2012 Wir haben diesen Freitag unser neuer Bus eingeweiht, ganz im Bilde unserer Webseite www.vin-du-jura.ch und auch dem alten Rebberg von Montsevelier. Er ist unser neuer Ambassador für den Wein und Genuss. Damit werden wir unsere Kunden noch näher an Messen und Degustationen treffen können. Wir freuen uns, Sie damit bedienen zu dürfen.

21. August 2012 Solaris hat schon jetzt im Durchschnitt 85° Oechsle und wird sicher bis um den 10. September geerntet werden müssen. Die Wärme, die Sonne und der Regen macht vorwärts mit dem Reifegrad. Der Chasselas hat auch schon 65° im Durchschnitt.

14. August 2012 Die roten Trauben beginnen den Farbumschlag mit guten 14 Tagen Verspätung gegenüber 2011. Leider wurden die späten mediterranen
 Sorten in Ötlingen sehr stark vom echten und falschen Mehltau gerafft und eine Ernte ist da nicht in Sicht,

1. August 2012 ab 10:30 haben wir erneut einen Apero/Brunch in den Reben von Montsevelier angeboten. Das Wetter war diesmal dabei, sonnig von morgens bis abends und viele Liebhaber aus der unmittelbaren Gegend haben sich das wunderschöne Bild nicht nehmen lassen. Das Ambiente war herzlich und die Weine haben sichtlich den Kunden getroffen. Diese Nähe zum Kunden direkt in den Produktionsstätten ist ein Erfolg.

21. Juli 2012 Wir waren an das Konzert von Hugh Laurie (Dr. House) mit seiner Band im Kogresshaus in Zürich eingeladen. Die Darbietung von Dr. Hose war vom feinsten, sowohl schauspielerisch (seine humoristischen Einlagen), wie auch musikalisch, sein Verständnis von Blues - Jazz war von hohem Niveau. In der After Show haben wir Ihn, seine Musiker und seine Ehefrau persönlich kennengelernt. Er hat mit uns die Cuvée de Saint-Martin 2006 degustiert und so fest gemocht, dass er noch ein paar Flaschen für die Europatournée für seinen Reisebus von seiner Frau kaufen liess. Seine Frau hat sich sehr offen mit Jacqueline ablichten lassen...

5. Mai 2012 Das Pflanzfest auf der "esplanade de l'église" (Pfalz der Kirche) in  Moutier hat viele Leute angezogen, ja, Aurèle Morf, Rebbauer, hat ein schönes Fest organisiert, um seine paar Tausend Cabernet Jura VB 5-02 auf ca. 60 a zu setzen. Da kamen die Pfadi, Verwandte, Bekannte, 250 zahlende Göttis vom Projekt  auf dieser Fläche, welche der Kirchgemeinde Moutier gehört. Eine Musikgruppe aus dem Tessin hat ein tolles Ambiente im Festzelt und draussen gebracht... wir wünschen ihm viel Erfolg.

30. April 2012 Heute wurde Magali Buser 30 Jahre alt. Wir wünschen Ihr das Allerbeste und hoffen dass sie diesen Tag geniessen kann.

25. April 2012 Für ein paar Tage geht es auf die "Jagd" mit der Fotolinse Richtung Hyères-les-Palmiers. Auf dem "Vogelberg" haben wir auf Anhieb Ophrys aurelia gefunden, hingegen in Belgentier ist Ophrys philippii noch nicht am blühen ... leider wieder zu früh!


14. April 2012 Thomas Dennert ist heute im Quotidien jurassien erschienen. Er präsentierte sein Titanenwerk am „Clos du droit“ in Vermes JU. Dort bei einer Steigung von über 50% terrassiert er 1 ha Rebland, pflanzt dort 5000 Jungreben aus resistenten frühen Sorten vom Forschungsinstitut in Freiburg (Cabernet Cortis, Monarch, Cantor, Solaris, Johanniter). Wir wünschen Ihm viel Erfolg.

8. März 2012 Der Cuvée Muscat Apero 2011 von Montsevelier hat doch in der Analyse 13.5° Alkohol und noch natürliche 4 g Restzucker. Das Muskataroma ist sehr kräftig, die Säure sehr fein, sehr starker Körper, langer feiner Abgang, ein perfekter Wein für die schönen Stunden. Jetzt ist er schon frisch abgefüllt, damit unsere treuen Kunden noch diesen Sommer diesen wunderschönen BIO-Aperowein zum selben Preis wie 1982, d.h. für 12.50 CHF, trinken können. Seit 30 Jahren haben wir die Preise nicht erhöht.

1. Februar 2012 Unser Rotwein "Cuvée de Saint-Martin" hat im Schnitt der Jahre über 65 mg / l Resveratrol, also eine der höchsten je gemessenen Werte in Rotwein. Dies ist zurückzuführen auf eine extrem lange Maischezeit und auch den hohen Gehalt der Cabernet-PIWI-Rebsorten. In dieser Cuvée ist auch das Quercetin als Co-Faktor sehr präsent, auch über 40 mg/l.

Aus der Literatur ist zu entnehmen, dass schon sehr geringe Mengen aktiv sind. Es wurde keine Dosis abhängige Wirkung festgestellt. Die von der WHO festgelegten 390 mg pro Tag ist rein hypothetisch und wie so oft von den amerikanischen Resveratrol-Anbietern unterstützt. Leider ist die Absorbtion sehr rasch, d.h. nach 30 Minuten werden die Höchstmengen im Blut gemessen, danach geht der Gehalt rasch herunter und nur noch Metaboliten sind nachweisbar. Es wird immer gezeigt, dass Resveratrol nur in Kombination mit Quercetin am wirksamsten ist, was in Rotweinen, die im Eichenfass gereift wurden, der Fall ist. Es gibt Studien, die klar zeigen, dass auch die Metaboliten wirksam sind, nur so ist zu erklären, warum die relativ geringen Mengen von Resveratrol, die in einem bis zwei Gläsern Rotwein enthalten sind, dennoch positive gesundheitliche Effekte entfalten.


25. August 2011 Die Neupflanzung von 2009 in Montsevelier tragen schon eine halbe Ernte und deshalb mussten dort auch schon die Netze gespannt werden, sonst leibt auf einmal nichts mehr übrig. Netze auf Traubenhöhe sind einfacher zu zu montieren und schützen noch besser, vor allem die feinporigen, welche auch gegen Wespenfrass schützen.

8. August Sicher wissen Sie schon, dass das schöne Haus meiner Mutter Eva schon 2007 die Hand gewechselt hatte und dass es Fabienne Rossi ist, welche dort die Familentradition weiterführt, d.h. dass sie ein offenes Haus pflegt und auch eine kleine Antiquitätenhandlung betreibt. Ja, Fabienne hat das Haus neu ausgebaut, vermietet tageweise Fremdenzimmer und hat im Erdgeschoss eine Ausstellung schöner Kunstwerke und Antiquitäten. Fabienne hat dieser Aktivität den Namen "un ange passe" (Ein Engel fliegt vorbei) gegeben, wunderschönes Programm. Sie können es sich selber anschauen auf der Internetseite http://www.unangepasse.ch oder direkt bei der Adresse frossi@unangepasse.ch ein Zimmer reservieren im 8, faubourg de France in Porrentruy (Tél. +41 32 466 52 64).

3. Mai 2011 So wie jedes Jahr ist es Zeit für die Orchideen im Mediterrangebiet und so waren wir zuerst am Garda-See um Ophrys benacensis zu finden (siehe unten), wunderbar. Danach war Ophrys philippi dran, im Hinterland der Côte d'Azur, in der Nähe von Belgentier. Jedoch mussten wir feststellen, dass die im Süden ein sehr spätes Jahr haben und so fanden wir nur Rosetten, es fehlen noch 2 Wochen für diese Form. Auch die Reben sind nicht so weit wie unsere in Liesberg, geschweigen gegenüber denjenigen aus Ötlingen ... Auf der Suche nach den andern Ophrys der Gegend muss man leider feststellen, dass einige Standorte in der Bauzone sind, die Brachen umgenutzt werden (Olivenhaine) oder von Wildsauen heimgesucht wurden. Somit sind Standorte mit Ophrys auricula an der Montagne des Oiseaux in Hyères für immer verschwunden. Hier ober ist der kleine Winzer Merlin, welcher sich schon für die Orchideen interessiert, er steht mitten in einem Standort von Ophrys scolopax ...

11. April 2011 Der Frühling ist unglaublich, diese Temperaturen. Die Reben haben zur Zeit genau 20 Tage Vorsprung auf 2010 und 10 Tage auf dasRekordjahr 2007. Die Trockenheit ist auch schon vergleichbar zu 2003, das Gas wächst nicht mehr, leider. In Liesberg sind schon über 45'000 Liter durch das Tropfsystem und wir sind erst in der guten Hälfte. Hier unten sehen sie die schöne Rebanlage in Montsevelier (JU). Bald werden wir auch dort bewässern müssen. Die Jungreben erleiden den Wassermangel nicht.


7. März 2011 Der Verein für die Güterzusammenlegung und Melioration hatte beschlossen, im Rebberg von Montsevelier 10 Hochstammobstbäume als Kompensation zu pflanzen. Dies wurde jetzt gemacht und 10 AOC Damassine Hochstämmer wurden super gepflanzt. Auch die Zufahrtsstrasse wurde gebaut, jetzt ist der Rebberg wirklich so schön geworden.

28. Februar 2011 Der Autor und Journalist Martin Weiss hat sein neues Buch "fin bec romandie" auf französisch mit 448 Seiten bei den Editions Rossolis (ISBN 978-2-940365-38-8 für 68 CHF) veröffentlicht. Dieses Werk ist in Kapitel unterteilt, welche die veschiedenen Kantone der Romandie (Jura, Friburg, Waadt, Neuenburg, Genf, Wallis) und für den Kanton Jura werden die Weine von Montsevelier vorgestellt. Es handelt sich um einen Kreuzzug gegen die Fast-food Welle, dies fällt sehr gut, da der Winzer Martin Buser seit jeher immer nach der Philosophie der Slow-food Bewegung produziert hat. Sehen sie sich die Produktions-Charta (zu finden unter dem Kapitel Aktuelles und Degustationen) an und sie werden sehen, dass die Charta noch weiter Richtung Naturprodukt geht als Bio und Slow-food.
Martin Weiss, geb. 1948 in Zürich. Er ist Journalist, Dozent an der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) und Dokumentarfilmer. Zudem ist er Mitglied bei Slow Food und macht bei der "Woche der Genüsse" aktiv mit (Qualitätskommission; zuständig für die Events im Raum Zürich, Schaffhausen und Zug). Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören "Quartierverbesserer" (Ex Libris, 1980), "Utopien" (1991), sowie die URCHUCHI-Buchreihe (seit 2005). Zur Zeit arbeitet er am Buch „Semiotik der Kulinarik – das Essen als Zeichensprache“, zu dem er auch Workshops durchführt. Geplant sind zudem alljährlich weitere URCHUCHI-Bände.

6. Januar 2011 Christopher Rosser und Stephan Rieder eröffnen in Thun eine wirklich gut durchdachte kulinarische Gaststätte namens alpha thun an der Gwattstasse 4, gerade beim See. Sie möchten die guten Schweizer Produkte den Kunden vorstellen, Schweizer Käse, Schweizer Spezialitäten und Schweizer Weine aller Kantone und für den Kanton Jura ist der Cuvée de Saint-Martin 2005, roter Barriquewein auf der Weinkarte, als weisser der Cuvée de Saint-Martin blanche 2007. Mehr erfahren Sie auf ihrer Internetseite www.alpha-thun.ch. Dort werden  Sie die Events und alle Details erfahren. Wir wünschen allen, dass sie dort eine wunderschöne Erfahrung machen können. Viel Erfolg dem Duo Rosser - Rieder.

11. November 2010 war Martini-Tag und dazu haben die "les-caudalis" vom Jura (siehe unter www.les-caudalies.ch an der Adresse http://www.les-caudalies.ch/index.php?article=70&id=14), das Gremium Caudalie Jura, eine Sektion von guten Gaumen und lebensfreudigen Persönlichkeiten aus dem Jura haben eingeladen.

19. September 2010 Zum Thema Resveratrol und Quercinol (Quercetin): Il heute ist es wissenschaftlich erwiesen, dass diese beiden Substanzen antioxydative Wirkung dieser Polyphenole haben, Klasse der Stilbene. Schon in geringen Dosen haben sie positive Effekte auf die Gesundheit und Alterserwartung, sind der Grund für den "french paradoxe", welcher es ermöglicht, dass die Franzosen, obwohl sie eine fette Ernährung haben, weniger Herzinfarkte haben, weil sie eben oft Rowein trinken.

Es wurde auch nachgewiesen, dass Quercinol (phenolisches Tannin der Eiche) und das Resveratrol nebst der kardioprotektiven Wirkung auch wirksam gegen Krebs sind. In den USA sind dies "antiaging substances" und sind auf dem Markt.

Der Traubensaft enthält nur gerade ein Zehntel der Substanzen wie der Wein, denn dieses Resveratrol befindet sich in den Traubenschalen, welche durch die Maische in den Wein gelangen. Auch andere Pflanzen enthalten Resveratrol, aber man müsste 5 kg Spinat essen, um auf die gleiche Dosis zu kommen, welche sie in einem Glas Rotwein von PIWI-Sorten zu sich nehmen.

Vor kurzem wurde gezeigt, dass nicht alle Rebsorten gleich viel Resveratrol produzieren. Rebsorten aus den warmen und trockenen Zonen wie Syrah, Mourvèdre oder Grenache enthalten nur gerade 5 - 6 mg/l, der Blauburgunder aus dem Burgund 7 mg/l, Blauburgunder aus der Schweiz jedoch schon 11 mg/l. Die resistenten PIWI-Sorten enthalten über 20 mg/l, haben also eine noch kräftigere Wirkung auf die Gesundheit des Menschen.

Es ist aufgefallen in diesem Zusammenhang, dass die Resistenz der PIWI-Sorten gegenüber Perenospora (falscher Mehltau), Erysiphe (früher Uncicula) necator (echter Mehltau) und Botrytis cinerea (Edelfäule), alles Pilzkrankheiten eben diesem hohen Gehalt an Resveratrol, bzw. seinem metabolit Viviferin zu verdanken ist. Ist es doch die Resistenz gegen Pilzkrankheiten der Rebe welche zugleich auch die Gesundheit des Menschen fördert.

Quercetin oder Quercinol ist das Eichentannin welches der Wein in den Eichenfässer (nicht über die Schnitzel) aufnimmt. Durch den langen Kontakt (12 Monate) wird das Quercinol in den Wein gelangen. Somit ist es erwiesen, dass gerade die "Cuvée de Saint-Martin aus PIWI-Sorten, mit einer langen Maischezeit von 30 - 45 Tagen und 12 Monaten in den Barriques nebst seinem fantastischen Geschmack eben auch sehr gesund ist, wenn mit Moderation genossen !!!! 

Am 4. April 2010 sind wir nach Sardinien in die Orchideen gefahren, von Genua nach Olbia mit der Tirrenia ... Dieses Schiff hat 13 Stunden lang so stark gewackelt, so dass Jacquie seekrank wurde. Für den Ruckweg sind wir nur noch kurze Distanzen gefahren, Santa Teresa nach Bonifacio und Bastia - Livorno. Die Orchideen in Sardinien waren z.T. sehr fortgeschritten, das meiste schon verbrannt, hingegen in Korsika waren sie verspätet. Hier Ophrys chestermanii aus Domusnovas hinter dem Eingang zur Grotte San Giovanni ...


18. Januar 2009 Ja, wunderbar, gerade am 30. Dezember 2008 hat mir der Kanton Jura nach der Güterzusammenlegung den Rebkadaster für die gesamte Parzelle 44.1 (Ju 798 und 799 vorher), also gesammt 84 Aren gegeben. Diesen Frühling werden also noch zusätzliche 55 Aren neu bepflanzt. Den Forschungsanstalten wurden schon die Bestellungen für neue Rebsorten gemacht !!!

20. September 2008 Hier habe ich Ihnen den Degustationsbericht von Sigi Hundinger einkopiert. Ich finde ihn sehr interessant, auch den verwendeten Wortschatz dazu

Hallo zusammen,

ein ereignisreiches Wochenende in der Schweiz war am 26.Oktober zu vermelden, indem ich Martin Buser in Liesberg besuchte. Er hatte zu einem Weinfest eingeladen. Nun gibt es ja wirklich viele Weinfeste…

aber bisher keine, die fast nur mit PiWis (pilzwiderstandsfähige Weinsorten) bestritten werden.
http://www.vin-du-jura.ch
Martin Buser hat in aufwendiger Arbeit Rebensortimente mit ca. 70 Sorten angepflanzt, von denen viele völlig unbekannt sind und noch Zuchtnummern tragen. Einige sind auch von dem bekannten Schweizer Rebzüchter V.Blattner (Cabernet Jura 5 - 02), selbstverständlich auch vom Weinbauinstitut Freiburg (die bekannten roten Cabernet - Kreuzungen) sowie die klassischen Kuhlman - Hybriden Triomphe de Alsace, Marechal Foch ….usw.

Was konnte ich probieren?

Nun, fangen wir mit der Geisenheimer Sorte Saphira an. Zunächst sehr raubeinig und zurückhaltend im Glas, entwickelte sich der Wein zu dem besten, den ich von dieser Sorte je getrunken habe. Leicht rauchige Noten machten einer feinen Honignote und exotischen Früchten Platz. Die Höhenlage um 500 m muss sich da auch irgendwie niedergeschlagen haben - für die Fruchtigkeit auf jeden Fall positiv, da sich Saphira oft alkohollastig probiert.

Danach gab es einen Gewürztraminer - allerdings ein Cuveé aus Kreuzungen dieser Edelsorte mit Resistenzpartnern. Ebenfalls rauchige Noten, an Guajakholz erinnernd, und opulente Fülle an Birne, Ananas etc. erinnernde Aromen, jedoch keine Rose oder Muskat / Nelke - sehr interessant!

Weiter ging´s mit der Cuvée de Saint - Martin 2004 barriqué .
Hier zeigte sich die meisterliche Art der Weinerzeugung von Martin Buser, die der eingeführter Betriebe in nichts nachsteht: Reife Tannine bei ausreichend Säure, an das Bordelais und seine guten Cabenets erinnernd, vollreife rote Früchte, etwas reife Süßkirsche, Johannisbeeren - ein Genuss.

Der absolute Absch(l)uss war das tête - de - cuvée (Cuvée de Saint-Martin innovation) dieses Jahrgangs in der 0,375 l - Flasche - solch eine Dichtheit und enormer Gehalt an Extrakt zeigt, dass man aus PIWis Weine der Spitzenklasse erzeugen kann. 4 Wochen Maischekontaktzeit unter Luftabschluss im Immervolltank tun ein Übriges…

Das Weinfest wurde noch durch verschiedene Spezialitäten bereichert, wie einer selbstgemachten Terrine vom jungen Wildschwein (von Charly Marshall) und einen 18 Monate gelagerten Gruyère d'alpage AOC - Hartkäse, mit Gewurztraminer - Grappa affiniert - da schlägt das Herz ein wenig höher….

Am besten selbst einmal probieren, Fläschli gibt’s fast umsonst - will sagen, zu einem fairen Preis.


Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Hundinger

Weinbauberater
Landratsamt Ludwigsburg
Fachbereich 27 Landwirtschaft
Auf dem Wasen 9
71640 Ludwigsburg
Tel.: 07141-144-4918, Fax -4995
Handy: 0175-58 31 339
email: siegfried.hundinger@landkreis-ludwigsburg.de